LH Dörfler und LR Dobernig: Standortkonzentration bei BH Völkermarkt

Grundstücke werden an LIG verkauft und vom Land zurückgemietet - Zubau an bisheriges Hauptamtsgebäude im Norden - Einsparungen bei Betriebskosten

Klagenfurt (OTS/LPD) - Wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Finanzlandesrat Harald Dobernig heute, Dienstag, in der Regierungssitzung bekannt geben, wird die BH Völkermarkt in den nächsten Monaten umgebaut und damit der Standort Völkermarkt, der sich bislang auf einige Verwaltungsgebäude verteilt hat, konzentriert in einem Gebäude zusammengefasst. Im Zuge dessen werden die Grundstücke der BH Völkermarkt an die Landesimmobiliengesellschaft (LIG) veräußert und danach seitens des Landes Kärnten wieder angemietet. Das wurde von der Landesregierung beschlossen.

"Die Landesimmobiliengesellschaft hat in den letzten Monaten in Abstimmung mit der Bezirkshauptmannschaft ein Flächenbedarfskonzept erarbeitet, dessen Ergebnis die nun bevorstehenden Umstrukturierungsmaßnahmen sein werden", erklärt Dörfler. "Mit den Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen erreichen wir eine Verwaltungskonzentration im Bezirk Völkermarkt, die auch ein verbessertes Service für die Menschen ermöglichen wird", betont Dobernig.

So wird das Hauptgebäude der BH Völkermarkt im Norden einen Zubau erhalten, weshalb bisherige Anmietungen von zusätzlichen Räumen, die als Büros, Archive und Depots gedient haben, nicht mehr nötig sein werden. Dörfler verweist auf folgende Vorteile: "Die Behördenwege werden für Kunden serviceorientierter, vorhandene Infrastruktur kann besser genutzt werden, der behindertengerechte Zugang für alle Bereiche der Verwaltung wird ermöglicht, die bereichsübergreifende Kommunikation für Mitarbeiter wird vereinfacht und die derzeit schlechte Parkplatzsituation wird durch die Schaffung von mehr Kundenparkplätzen verbessert."

Wie Dobernig bekannt gibt, belaufen sich die Investitionskosten auf rund zwei Millionen Euro, die in Form einer 25-jährigen Mietvorauszahlung seitens des Landes sowie über Sondermittel aus dem Budget-Center der BH Völkermarkt aufgewendet werden. "Für das Budget des Landes Kärnten ergeben sich daraus aber keine zusätzlichen Belastungen. Im Gegenteil, die Höhe der Betriebskosten wird pro Jahr um 30.000 Euro reduziert", erklärt Dobernig.
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