• 28.01.2011, 11:00:15
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Caritas-Kinderkampagne 2011: "Deine Spende kann Wunder wirken"

Im Februar lenkt die Caritas den Blick auf die Not von Kindern in den ärmsten Ländern Europas und zeigt Möglichkeiten auf, wie Spenden kleine Wunder wirken können

Wien (OTS) - "Die UN-Kinderrechtskonvention, die Kindern das
Recht auf Nahrung, auf ein sicheres Zuhause, auf Bildung, Betreuung
bei Behinderung usw. zusichert, haben mittlerweile fast alle
Mitgliedsstaaten unterschrieben. Dennoch werden Kinderrechte auf der
ganzen Welt missachtet. Hier sind alle Länder gefordert, die
Kinderrechtskonvention vom Papier in die Praxis zu holen ", sagt
Caritas-Präsident Franz Küberl zum Start der Caritas Kinderkampagne
2011. Mit dieser Kampagne lenkt die Caritas im Februar den Blick auf
die Not von Kindern in den ärmsten Ländern Europas und zeigt
Möglichkeiten auf, wie Spenden kleine Wunder wirken können.

Bildung als Schlüssel zu einem besseren Leben

"Die Not der Kinder ist eine Folge der Not der Erwachsenen",
unterstreicht Küberl. So fielen in Ländern wie Weißrussland, der
Republik Moldau, der Ukraine, Armenien oder auch Albanien viele
Eltern für die Betreuung ihrer Kinder weg, weil sie aus der Not
heraus im Ausland arbeiten müssten oder die entsetzliche Mischung aus
Not, Arbeitslosigkeit und Perspektivenlosigkeit sie zum Alkohol
greifen lasse: "In Zentral- und Osteuropa fast 1,5 Millionen Kinder
in öffentlichen Institutionen. Es braucht hier engmaschige Netze, die
Kinder auffangen, um die sich keiner kümmert", so Küberl. Vor allem
Bildung sei hier der Schlüssel zu einem besseren Leben, ist er
überzeugt. "Menschen können nur auf eigenen Beinen stehen, wenn sie
etwas lernen können, damit sie später einmal einen Beruf haben",
betont der Caritas-Präsident, der soeben von einem Lokalaugenschein
in Weißrussland zurückgekehrt ist. Dort gehen die Kinder in der Regel
zwar in die Schule, Mädchen und Burschen aus armen Familien brauchen
aber Unterstützung bei Kleidung, Essen und Schulsachen, damit sie
auch den Schulabschluss schaffen.

Eine weitere Herausforderung sei, Kindern mit Behinderung ein
ihren Bedürfnissen und ihrer Würde entsprechendes Leben zu
ermöglichen, so Küberl. In Weißrussland wurden Kinder mit
Behinderungen jahrelang in staatlichen Verwahrungsanstalten an weit
abgelegenen Ort versteckt. "Als Caritas antworten wir auf den oftmals
unerträglichen Umgang mit behinderten Menschen mit Projekten, die
auch zu einem Umdenken von Staat und Gesellschaft führen sollen." So
werden in der weißrussischen Stadt Gomel ab dem Frühjahr in einem
neuen Kinderwohnzentrum 60 Kinder liebevoll betreut und gefördert
werden.

Kleine Wunder für ein besseres Leben

Insgesamt unterstützt die Caritas Österreich Menschen in den
ärmsten Ländern Europas in rund 200 Projekten. Die Waisenhäuser,
Straßenkinderzentren, Suppenküchen usw. sollen mithelfen, dass
benachteiligte Kinder die Chance auf Zukunft bekommen.
Küberl: "Geschichten der Not gibt es viele in den ärmsten Ländern
Europas. Sie können für Kinder aus bitterarmen Verhältnissen kleine
Wunder wirken. Ein Wunder ist für diese Mädchen und Burschen
beispielsweise, wenn sie ein warmes Mittagessen bekommen, wenn es
zuhause nichts mehr zu essen gibt. Oder Schulsachen, wenn die Eltern
kein Geld dafür haben. Mit 25 Euro geben Sie einem Kind in
Weißrussland Schulsachen und Bücher:"

Wiener Städtische und Erste Bank helfen mit

Die Caritas freut sich, dass die Kinderkampagne auch heuer mit
sehr geringen Kosten auskommt. Die Kooperation mit Erste Bank und
Wiener Städtische hilft, die Produktionskosten zu decken. ORF,
Plakatwirtschaft und Printmedien, private Hörfunk- und Fernsehsender
stellen Werbung zum Nulltarif zur Verfügung.

Caritas-Spendenkonto:
PSK 7.700 004, BLZ 60.000
Kennwort: Kinder in den ärmsten Ländern Europas
Online-Spenden: www.caritas.at

Fotos zum Gratis-Download in der Mediendatenbank auf www.caritas.at

Rückfragehinweis:
Caritas Österreich
Mag. Silke Ruprechtsberger
Tel.: 01/488 31/417 oder: 0664/82 66 909

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