Mölzer: Islamisierung der Türkei muß zu Abbruch der Beitrittsverhandlungen führen

Erdogan ist Islam wichtiger als Versöhnung mit Armenien - Türkei wäre in einer von Erdogan angestrebten islamischen Union besser aufgehoben als in der EU

Wien (OTS) - Angesichts wiederholter Medienberichte über die fortschreitende Islamisierung der Türkei müßten die EU-Beitrittsverhandlungen mit Ankara unverzüglich abgebrochen werden, forderte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Ein Lebensstil, der nicht mit streng islamischen Grundsätzen übereinstimmt, wird erschwert, und ein Lehrer, der einem Schüler Darwins Evolutionstheorie erklärt, wurde verwarnt. Das sind Verhaltensweisen, die mit europäischen Grundsätzen völlig unvereinbar sind", erklärte Mölzer.

Als ob das alles noch nicht genug sei, so der freiheitliche EU-Abgeordnete, wolle nun der türkische Premier Erdogan die Fertigstellung eines türkisch-armenischen Versöhnungsdenkmals in der Stadt Kars verhindern. "Als Begründung führt Erdogan an, das Mahnmal überschatte die Grabstätte eines Sufi-Heiligen und eine Moschee, und das, obwohl die zuständige Denkmalbehörde keine Einwände hatte. Erdogan sind also islamische Bauwerke wichtiger als die Versöhnung mit Armenien", stellte Mölzer fest.

Dabei kritisierte der freiheitliche Europa-Abgeordnete die Untätigkeit Brüssels angesichts der Islamisierung der Türkei. "Dabei wäre ein sofortiger Abbruch der Beitrittsverhandlungen für beide Seiten das beste - auch für die Türkei, die in einer von Erdogan angestrebten islamischen Union besser aufgehoben wäre als in der EU", schloß Mölzer.

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