Wöginger: Schluss mit den ÖBB-Pensionsprivilegien

ÖVP-Sozialsprecher: Hart arbeitende Menschen dürfen erst deutlich später in Pension gehen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit den Pensionsprivilegien bei den ÖBB muss endlich Schluss sein, forderte heute, Mittwoch, ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger. Daran, dass das Pensionsalter zu früh ist, ändert auch keine Aussendung der ÖBB-Holding etwas. Ob 52 oder 54 - beides ist gegenüber jenen, die mindestens bis 60 Jahre arbeiten müssen, eine Zumutung. Er verwies zudem darauf, dass die ÖVP bereits bei den Verhandlungen zum Budgetbegleitgesetz ein Ende bei den Pensionsprivilegien als Akt der sozialen Gerechtigkeit wollte. "Die SPÖ blockierte jedoch und war nicht einmal gesprächsbereit", zeigte sich der Abgeordnete verärgert.

Wöginger unterstrich in diesem Zusammenhang auch, dass nicht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÖBB dafür verantwortlich sind, sondern dass es höchst an der Zeit sei, dieses ungerechte Pensionssystem zu ändern. Sogar ÖBB-Vorstand Christian Kern hat in der Tageszeitung "Die Presse" am 22. Jänner 2011 erklärt, dass es die ÖBB in fünf bis zehn Jahren nicht mehr gebe, wenn es so weitergehe.

Denn wo bleibt hier die soziale Gerechtigkeit, wenn hart arbeitende Menschen frühestens mit 60 Jahren in Pension gehen können?, so Wöginger. Tatsache ist und bleibt, dass die ÖBB offenbar ein Frühpensionisten-Paradies auf Kosten der Steuerzahler ist, und dass man hier massiv gegensteuern muss, forderte Wöginger eine rasche Harmonisierung an das ASVG-System. "Es kann nicht sein, dass noch 20 Jahre vergehen müssen, bis es eine völlige Angleichung gibt", schloss der ÖVP-Sozialsprecher.
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