- 26.01.2011, 15:01:06
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Wöginger: Schluss mit den ÖBB-Pensionsprivilegien
ÖVP-Sozialsprecher: Hart arbeitende Menschen dürfen erst deutlich später in Pension gehen
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit den Pensionsprivilegien bei den ÖBB muss
endlich Schluss sein, forderte heute, Mittwoch, ÖVP-Sozialsprecher
August Wöginger. Daran, dass das Pensionsalter zu früh ist, ändert
auch keine Aussendung der ÖBB-Holding etwas. Ob 52 oder 54 - beides
ist gegenüber jenen, die mindestens bis 60 Jahre arbeiten müssen,
eine Zumutung. Er verwies zudem darauf, dass die ÖVP bereits bei den
Verhandlungen zum Budgetbegleitgesetz ein Ende bei den
Pensionsprivilegien als Akt der sozialen Gerechtigkeit wollte. "Die
SPÖ blockierte jedoch und war nicht einmal gesprächsbereit", zeigte
sich der Abgeordnete verärgert.
Wöginger unterstrich in diesem Zusammenhang auch, dass nicht die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÖBB dafür verantwortlich sind,
sondern dass es höchst an der Zeit sei, dieses ungerechte
Pensionssystem zu ändern. Sogar ÖBB-Vorstand Christian Kern hat in
der Tageszeitung "Die Presse" am 22. Jänner 2011 erklärt, dass es die
ÖBB in fünf bis zehn Jahren nicht mehr gebe, wenn es so weitergehe.
Denn wo bleibt hier die soziale Gerechtigkeit, wenn hart arbeitende
Menschen frühestens mit 60 Jahren in Pension gehen können?, so
Wöginger. Tatsache ist und bleibt, dass die ÖBB offenbar ein
Frühpensionisten-Paradies auf Kosten der Steuerzahler ist, und dass
man hier massiv gegensteuern muss, forderte Wöginger eine rasche
Harmonisierung an das ASVG-System. "Es kann nicht sein, dass noch 20
Jahre vergehen müssen, bis es eine völlige Angleichung gibt", schloss
der ÖVP-Sozialsprecher.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
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