• 26.01.2011, 12:24:11
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Greenpeace: Neuer Arbeitskreis bringt Energiepolitik nicht weiter

Energieautarkie bis 2050 braucht Maßnahmen statt leerer Worte

Wien (OTS) - Greenpeace ruft Umweltminister Berlakovich anlässlich
der heutigen Präsentation der Energieautarkie-Studie dazu auf, sich
auf die Umsetzung der Maßnahmen zur Erreichung dieser Energieautarkie
zu konzentrieren. Der Vorschlag, erneut eine Arbeitsgruppe
einzurichten, stößt auf Skepsis.

"Es gab bereits die Klimastrategie, dann kam die Energiestrategie
und jetzt kommt anscheinend ein Autarkiefahrplan. Jeder, der sich in
Österreich mit Energiepolitik beschäftigt, darf ununterbrochen in
Arbeitsgruppen Platz nehmen", kritisiert Greenpeace-Energiesprecher
Jurrien Westerhof. "Das Ergebnis ist aber immer das gleiche: Es
braucht eine Ökologisierung des Steuersystems, eine echte
Sanierungsoffensive und ein ordentliches Ökostromgesetz. Wann wird
das alles endlich umgesetzt?", so Westerhof weiter.

Greenpeace fordert Minister Berlakovich daher auf, die bisherigen
Empfehlungen umzusetzen. "Als ersten Schritt muss er die völlig
unzureichenden hundert Millionen Euro Förderung für thermische
Sanierung auf eine Milliarde Euro aufstocken. Denn die Einrichtung
neuer Arbeitskreise reicht irgendwann nicht mehr, um politische
Tatenlosigkeit zu kaschieren", schließt Westerhof ab.

Rückfragehinweis:

Greenpeace CEE
   DI Jurrien Westerhof, Energiesprecher Greenpeace, 
   Tel.: +43 664 612 67 01
   Melanie Beran, Pressesprecherin, +43 664 6126718
   mailto:[email protected]
   www.greenpeace.at

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