- 26.01.2011, 11:31:59
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Forschung für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) stärkt die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs
Sektor generiert bis zu 245.000 heimische Arbeitsplätze

Wien (OTS) - "Informations- und Kommunikationstechnologien sind
Innovationstechnologien. Sie sind entscheidend für
Wirtschaftswachstum und gesellschaftlichen Fortschritt", erklärte
Infrastrukturministerin Doris Bures im Rahmen der heutigen
Pressekonferenz. Gemeinsam mit den beiden Vizepräsidenten des FEEI -
Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie, Monika Kircher-Kohl
und Georg Kapsch, zog die Bundesministerin eine positive Bilanz über
acht Jahre IKT-Forschungsförderung. Im Schnitt stehen pro Jahr
zwischen 70-90 Millionen Euro an Fördergelder zur Verfügung. Eine
Investition die sich lohnt, wie Georg Kapsch betont. "In der Regel
entsteht aus 1 Euro FuE-Förderung im IKT Sektor durch weitere
Unternehmensinvestitionen ein Produkt im Wert von 690 Euro". Auch
laut Monika Kircher Kohl, ist der IKT-Sektor ein Schlüsselbereich für
den heimischen Wirtschaftsstandort, in dem direkt mehr als 127.000
Menschen einen Produktionswert von 18,5 Mrd. Euro (2008)
erwirtschaften. "IKT-Produkte und -Dienstleistungen spielen eine
zentrale Rolle, wenn es um die Lösung der großen Herausforderungen
unserer Zeit geht. Ob intelligente Stromversorgung, moderne
Verkehrslösungen oder altersgerechtes Wohnen - IKT-Technologien Made
in Austria bieten die Lösungen. Um die führende Stellung in diesem
weltweit umkämpften Markt beizubehalten ist ein innovationsförderndes
Umfeld unerlässlich". Vor allem bei der Verfügbarkeit von
Humanressourcen und entsprechenden regulativen Rahmenbedingungen
sehen beide Vertreter der Elektro- und Elektronikindustrie dringenden
Handlungsbedarf und fordern rasch die Umsetzung von konkreten
Maßnahmen.
Erfolgsstory IKT-Forschung
Die Förderung für die angewandte IKT-Forschung hat in den Jahren
seit 2002 einen enormen Aufschwung erfahren. Seitens des
Infrastrukturministeriums wurden in den letzten Jahren so wie heuer
rund 70 Millionen Euro in den Forschungsschwerpunkt IKT investiert.
Das Infrastrukturministerium hat die Forschungsmittel seit 2002 mehr
als verdoppelt. Wie Ministerin Bures erläuterte, gehören IKT neben
Mobilität und Verkehr, Umwelt und Energie sowie
Produktionstechnologien zu den vier Schwerpunkten in der
Forschungsförderung des BMVIT. Österreich zählt bei IKT mittlerweile
zu den Top-Forschungsstandorten in der EU. Das lässt sich an den sehr
hohen Rückflüssen für die heimischen Unternehmen und
Forschungseinrichtungen aus dem EU-Forschungsrahmenprogramm ablesen,
die im Durchschnitt 185 Prozent der eingesetzten Eigenmittel
ausmachen. "Für Österreich ist die IKT-Forschung eine echte
Erfolgsstory", so die Ministerin.
Produktionswert von 33,7 Mrd. Euro und 245.000 Beschäftigte
Laut aktuellen Berechnungen, die das Industriewissenschaftliche
Institut im Auftrag des FEEI in den vergangenen Monaten durchgeführt
hat, produzierten die heimischen IKT-Unternehmen 2008 mit über
127.000 Beschäftigen Produkte, Systeme, Komponenten und
Dienstleistungen im Wert von 18,5 Mrd. Euro. Durch
Vorleistungsnachfrage und weitere Konsumeffekte werden
gesamtwirtschaftlich gesehen ein Produktionswert von 33,7 Mrd. Euro
bzw. 245.000 Arbeitsplätze generiert. "Die Multiplikatoreffekte
belegen eindrucksvoll, welch hohe Bedeutung IKT für die
Gesamtwirtschaft haben. Jeder 8. Euro in Österreich ist direkt,
indirekt und induziert dem Sektor zuzurechnen, ebenso jeder 14.
unselbständig Erwerbstätige", bilanziert Kapsch abschließend.
Innovationsfördernde Rahmenbedingungen erfordern beherztes Handeln
Schlüsseltechnologien wie IKT sind wissensintensiv und durch hohe
FuE-Intensität, schnelle Innovationszyklen, hohen Kapitalaufwand
sowie hochqualifizierte Arbeitskräfte gekennzeichnet, dementsprechend
komplex sind auch die Rahmenbedingungen, die ein
innovationsförderndes Umfeld darstellen. "Neben der Förderung von
Forschung, Entwicklung können vor allem die richtigen regulatorischen
Rahmenbedingungen Innovationen anregen und die damit verbundenen
Arbeitsplätze und Investitionen hervorrufen", ist Kircher-Kohl
überzeugt. Sie fordert daher die rasche Umsetzung von konkreten
Maßnahmen: "Mit der Energiestrategie wurde bereits ein gutes Konzept
erarbeitet, dass nur auf seine Umsetzung wartet. Gleiches gilt auch
für den Bildungsbereich. Auch hier gibt es eine Vielzahl von
Expertenpapieren, die endlich realisiert werden müssen".
Weitere Informationen:
www.bmvit.gv.at/ikt
www.feei.at
Weitere Bilder abrufbar unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=38&dir=201101&e=20110126_f&a=event
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Susanna Enk, Pressesprecherin Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121 [email protected] FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie Mag. (FH) Kathrin Mück-Puelacher, FEEI Kommunikation Tel.: +43 (0) 1 588 39-29 [email protected]
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