• 26.01.2011, 11:22:17
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Moser: Absage von Bures für Ö-Ticket zeigt einmal mehr ihre Kundenfeindlichkeit

Grüne fordern Ö-Ticket und Ausdehnung der Vorteilscard auf Busse

Wien (OTS) - "Das Herz der Ministerin schlägt für die Baulobby und
nicht für die Öffi-KundInnen", stellt die Verkehrssprecherin der
Grünen, Gabriela Moser, fest.
Am Beispiel der Einführung des Ö-Tickets nach Schweizer Muster zeigt
es sich: "Wenn es um Milliarden für die Bauwirtschaft geht, steht
Bures stets zu Verfügung. Wenn es um KundInnennutzen geht, heißt es
stets: 'zu teuer'. Schon seit Jahren fordern die Grünen einheitliche
und günstige Öffi-Tarife samt Angebotsverbesserung. Dies kostet im
Vergleich zum milliardenschweren Bauprogramm der Ministerin eine
Bagatelle. Kein ÖBB-Kunde hat etwas davon, dass im Gegensatz zu
Deutschland und Frankreich (Hochgeschwindigkeitszüge) der
Gleisabstand in Österreich statt 4 Meter 4,7 Meter beträgt, aber der
Bauwirtschaft wirft Bures mit dieser Regelung 17 Prozent höhere
Bau-Kosten in den Rachen. Alleine mit diesem Geld könnte locker jedes
Jahr das Ö-Ticket finanziert werden", erklärt Moser.

Die Grünen verlangen nach wie vor ein Ö-Ticket und die Ausdehnung der
Vorteilscard auch auf Busse, die Ministerin Bures in vielen
Bundesländern statt den eingestellten Zügen verkehren lässt. Da
bisher die Vorteilscard bei Bussen nicht gilt, kommt es implizit zu
einer Verteuerung für Stammkundinnen. "Bures muss sich endlich aus
den Fängen der Bau- und Bankenlobby befreien und den Öffi-KundInnen
zuwenden, sonst verliert sie endgültig jeden sozialdemokratischen
Anspruch", meint Moser.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

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