- 24.01.2011, 15:46:33
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Wehrpflicht - Hakel: Freiwilligenheer macht Zwangsdienst obsolet
SPÖ-Nationalratsabgeordnete unterstützt Darabos-Pläne - Freiwilligenheer entspricht aktuellen sicherheitspolitischen Aufgaben
Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Nationalratsabgeordnete Elisabeth Hakel
hat am Montag ihre Unterstützung für die Reformpläne von
Verteidigungsminister Norbert Darabos bekundet. "Das Freiwilligenheer
leistet alles, was auch das jetzige System kann - vom
Katastrophenschutz bis hin zum Engagement im Ausland", so Hakel im
Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. Das Ende des Zwangsdienstes, den
jährlich rund 24.000 junge Männer zu verrichten haben, bezeichnete
Hakel als das "gewichtigste Argument" für die Umstellung auf ein
Freiwilligenheer. ****
"Entscheidend ist, dass weiterhin umfassender Schutz und Hilfe für
die österreichische Bevölkerung gewährleistet ist", so Hakel. Sie
sieht in der Umstellung auf ein Freiwilligenheer auch die Chance auf
Verbesserung und Professionalisierung. "Milizsoldatinnen und
-soldaten, die regelmäßig Übungen absolvieren, können mehr leisten
als zwangsverpflichtete Grundwehrdiener", so die SPÖ-Abgeordnete.
Dies sei auch angesichts neuer sicherheitspolitischer
Herausforderungen - Stichwort Cyber-Kriminalität und
Terrorismusbekämpfung - wichtig. "Mit Grundwehrdienern kann hier
nicht gearbeitet werden, da braucht es Profis", so Hakel.
Auch nach Umstellung auf ein Freiwilligenheer werden laut den Plänen
von Minister Darabos weiterhin 10.000 Soldatinnen und Soldaten für
den Katastrophenschutz und über 1.000 Personen für Auslandseinsätze
zur Verfügung stehen. Auch die klassische Landesverteidigung ist
sichergestellt. (Schluss) sa/sc
Rückfragehinweis:
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Tel.: 01/53427-275
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