JVP-Kurz für neues Wahlmodell, ÖAAB-Mandl gratuliert

"Langfristiges Ziel ist die Verankerung der Persönlichkeitswahl im Wahlrecht", so GS Mandl. - Enquete im Frühjahr.

Wien (OTS) - "Ich gratuliere Sebastian Kurz, seinem Team und den Delegierten des Landestages der Jungen Volkspartei Wien. Der Landestag hat ein Konzept für ein neues Wahlmodell für die ÖVP Wien beschlossen. Vorzugsstimmen sollen stärker ins Gewicht fallen. So bekommen Wählerinnen und Wähler mehr Einfluss darauf, wer sie vertritt. Die Wählerinnen und Wähler sollen nicht nur über die Parteien bestimmen, sondern auch über die Personen", so Lukas Mandl, Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP.****

"Die ÖVP Graz und die Volkspartei Niederösterreich haben vergleichbare Wahlmodelle bereits bei mehreren Wahlen umgesetzt. Und immer haben Bürgerinnen und Bürger regen Gebrauch von der Möglichkeit gemacht, ihre Mandatarinnen und Mandatare selbst zu bestimmen. Die Anteile an Vorzugsstimmen unter den Stimmen für die ÖVP Graz und die VP Niederösterreich waren stets höher als die entsprechenden Anteile unter den Stimmen für alle anderen Parteien. Denn Vorzugsstimmen für Kandidatinnen und Kandidaten von Parteien, die ein solches Wahlmodell umsetzen, sind faktisch mehr wert als Vorzugsstimmen für Kandidatinnen und Kandidaten anderer Parteien. Durch ein Vorzugsstimmen-Wahlmodell entscheiden die Wählerinnen und Wähler nicht nur über die Partei, die sie vertreten soll, sondern viel stärker als im alten Listensystem auch über die Person", erklärt Mandl.

"Derartige Vorzugsstimmen-Wahlmodelle sind Selbstverpflichtungen von Parteien, den Bürgerinnen und Bürgern mehr Entscheidungsmacht in der politischen Personalauswahl zu geben, als das in Österreich je zuvor der Fall war. Diese Wahlmodelle zeugen von einem modernen Menschenbild, das sich an Freiheit, Verantwortung, Leistung, Wettbewerb und an der Mündigkeit der Wählerinnen und Wähler orientiert. Das Feedback für jene Parteien, die dieses Menschenbild leben, ist zu recht gut. Aber das langfristige Ziel ist eine Verankerung der Persönlichkeitswahl im Wahlrecht. Dann gilt sie für die Kandidatinnen und Kandidaten aller Parteien. Dann können alle Wählerinnen und Wähler von ihr Gebrauch machen", so Mandl, der sich für demokratiepolitische Reformen einsetzt und im Frühjahr eine Enquete zu diesem Thema veranstalten wird.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAAB-Generalsekretariat
Mag. Nikola König
PR & Kommunikation
Tel.: Tel.: +43 (1) 40 141 216, Fax: +43 (1) 40 141 229
presse@oeaab.com
www.oeaab.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AAB0001