• 20.01.2011, 09:25:04
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Swoboda: EU muss sich aktiv für die Rechte der Christen einsetzen

Vorbildhaltung Europas eingefordert - Islamophobie und Antisemitismus bekämpfen

Wien (OTS/SK) - In der Debatte über die Situation der Christen im
Zusammenhang mit religiöser Freiheit erklärte der Vizepräsident der
S&D-Fraktion, Hannes Swoboda, am Mittwochnachmittag im EU-Parlament
in Straßburg, dass "alle Religionen und ihre Anhänger ein Recht auf
Achtung und Respekt haben. Wir müssen uns als Europäische Union aktiv
für die Rechte der Christen in allen Ländern einsetzen". Er verwies
in seinem Redebeitrag darauf, dass immer mehr Christen - nicht
zuletzt in einigen islamischen Ländern - Schwierigkeiten haben, ihre
Religion auszuüben. ****

"Wir können uns als Europäische Union aber umso mehr und aktiver für
die Rechte der Christen einsetzen, wenn wir selbst die Rechte der
religiösen Minderheiten in Europa respektieren und keinen Hass
schüren", unterstrich Swoboda. Er betont, dass der nach wie vor
vorhandene Antisemitismus und die wachsende Islamophobie in
bestimmten politischen Kreisen aktiv bekämpft werden müssen. Die
Abwertung des Islam und die einseitige, feindselige Interpretation
des Korans seien nicht akzeptabel. "Europa muss als Kontinent der
Toleranz und des Respekts ein gutes Beispiel vorgeben. Eine solche
Haltung ist die beste Unterstützung für die Christen auf der ganzen
Welt", so der EU-Parlamentarier. (Schluss) bj/sc

Rückfragehinweis:
Sabine Weinberger, SPÖ-EU-Delegation, Tel.: 0043 1 40110 3612, e-mail: [email protected]

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