• 13.01.2011, 10:27:31
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Zivildienst: Samariterbund fordert nachhaltige Finanzierung des Rettungsdienstes

Möglicher Ersatz für den Zivildienst nur eine Maßnahme von vielen Der Samariterbund begrüßt grundsätzlich das gestern von

Wien (OTS) - Sozialminister Rudolf Hundstorfer vorgestellte
Alternativmodell zum Zivildienst. Gleichzeitig wird erneut gefordert,
einen Runden Tisch zur Zukunft der Rettungsfinanzierung in Österreich
einzuberufen.

"Die Rettungsorganisationen sind schon durch die Budgetkürzungen
im Bereich des Zivildienstes und die Erhöhung der Mineralölsteuer
stark belastet worden. Wenn der Zivildienst nun gänzlich wegfällt,
brauchen wir ein nachhaltiges Alternativmodell ", bekräftigt Reinhard
Hundsmüller, Bundessekretär des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.
Das von Sozialminister Rudolf Hundstorfer vorgestellte Modell hält
man beim Samariterbund für einen konstruktiven Vorschlag.

"Ein aufgewertetes Freiwilliges Soziales Jahr wäre eine große
Chance für junge Männer und Frauen; es würde für viele persönliche
wie berufliche Perspektiven eröffnen. Denn wie schon heute bei den
Zivildienstleistenden wird der Samariterbund viel Zeit, Energie und
Geld in die Ausbildung seiner Mitarbeiter investieren", ergänzt
Hundsmüller. "Wir hoffen, dass durch einen Freiwilligendienst mit
staatlicher Vergütung besonders motivierte und engagierte Menschen zu
uns kommen. Ob mit dem neuen Freiwilligen Sozialen Jahr die jährlich
rund 13.000 zugewiesenen Zivildienstleistenden wirklich vollständig
ersetzt werden können, wird sich zeigen." Der Arbeiter-Samariter-Bund
Österreichs ist mit jährlich rund 1.150 Zivildienstleistenden der
bundesweite zweitgrößte Rechtsträger.

Der Samariterbund weist aber erneut darauf hin, dass der mögliche
Ersatz für den Zivildienst nur eine Maßnahme von vielen ist, die für
eine nachhaltige Finanzierung des Rettungsdienstes in Österreich
notwendig wären. "Wir haben zuletzt über die Budgetkürzungen
diskutiert. Jetzt sprechen wir über Alternativen zum Zivildienst. Und
das nächste Thema kommt bestimmt. Es wäre an der Zeit, Vertreter von
Bund, Ländern und Gemeinden sowie aller beteiligten Organisationen an
den Runden Tisch zu holen und gemeinsam ein zukunftsträchtiges
Finanzierungsmodell für das gesamte Rettungswesen zu erarbeiten",
fordert Reinhard Hundsmüller.

Rückfragehinweis:

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
   Hollergasse 2-6, 1150 Wien
   
   Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit:
   Gerlinde Thurner
   Tel.: +43-1-89145-186
   Mobil: +43-664-9637637
   E-Mail:  [email protected]
   *
   Presse und Öffentlichkeitsarbeit:
   Mag. Markus Widmer
   Tel.: +43 (1) 89 145 - 309
   E-Mail: [email protected]
   web: www.samariterbund.net

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