• 12.01.2011, 14:01:33
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JUGENDVERTRETUNG zur Zivildienst-Diskussion: Jugendliche nicht für Erhalt des Sozialsystems verantwortlich!

Die BJV warnt davor, Jugendliche als Billigarbeitskräfte zu missbrauchen und fordert bessere Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement.

Wien (OTS) - Rund um die Diskussionen um eine Abschaffung der
Wehrpflicht und des damit einhergehenden Wegfalls des Zivildienstes
warnt die Bundesjugendvertretung (BJV) davor, Jugendliche als
TrägerInnen des Sozialsystems zu missbrauchen: "Ein abgesichertes
Sozialsystem muss dem Staat etwas wert sein. Es kann nicht sein, dass
junge Menschen als billige Arbeitskräfte missbraucht werden", so
BJV-Vorsitzender Philipp Nagel.
Die BJV betont vor allem, dass das soziale Jahr weiterhin auf
freiwilliger Basis bestehen bleiben und Freiwilligendienste ausgebaut
werden müssen: "Junge Menschen engagieren sich zahlreich und gerne,
nur braucht es entsprechende Rahmenbedingungen und Anreize dafür!
Noch immer fehlen eine ausreichende sozialrechtliche Absicherung, die
Anrechnung nicht-formal erworbener Kompetenzen und verlängerte
Beihilfenfristen für junge Freiwillige. Außerdem braucht es
ausreichende Ressourcen für Organisationen, die freiwilliges
Engagement fördern, wie Kinder- und Jugendorganisationen", erklärt
Nagel.
Abschließend fordert die BJV, von der Regierung als gesetzliche
Interessenvertretung aller Kinder und Jugendlichen in die Erarbeitung
neuer Konzepte einbezogen zu werden.

Rückfragehinweis:
Bundesjugendvertretung
Mag.a Nicole Pesendorfer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0676/ 880 111 048
mailto: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BJV

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