Maier: Anspruch und Wirklichkeit bei den ÖBB

ÖVP-Verkehrssprecher kritisiert "einsame und kundenferne Entscheidungen" Kerns

Wien, 07. Jänner 2011 (ÖVP-PK) „Wird Kern überschätzt beziehungsweise überschätzt er sich selbst? Die neuerlichen Unstimmigkeiten in den ÖBB lassen jedenfalls Zweifel aufkommen, ob das Bild des Machers, welches der neue Bahn-Chef von sich zeichnen lässt, mit der Realität übereinstimmt“, sagt heute, Freitag, ÖVP-Verkehrssprecher Ferdinand Maier zu den jüngsten Vorfällen bei der Bahn punkto Änderung der Gültigkeitsdauer der ÖBB-Tickets. „Dass dies in den Verantwortungsbereich der ÖBB Personenverkehr AG fällt, ist alles andere als ein Ruhmesblatt für Kern. Es ist völlig unverständlich, dass unter seiner Patronanz ganz offensichtlich einsame und schlecht vorbereitete Entscheidungen getroffen werden, die an den Kundeninteressen völlig vorbeigehen und die nicht einmal der eigenen Belegschaft kommuniziert werden. Hier schimmert der
Hang zum Zentralismus einer Verstaatlichten-Mentalität durch“, so Maier. Nicht einmal das Zugpersonal wurde dem Vernehmen nach von
der neuen „2-Tages-Frist“ unterrichtet. ****

ÖBB-Chef Kern ist dazu aufgerufen, die ÖBB zu einem kundenfreundlichen und den Steuer-Euro verdienenden Unternehmen zu machen. Mit großen Interviews, großspurigen Ansagen und nicht verifizierbaren Jubelmeldungen über die Bahn ist niemanden geholfen. Sie sind eher schon eine Verhöhnung der Passagiere. Die Zunahme der Beschwerden über die Serviceleistungen der Bahn haben seit Kerns Funktionsantritt eher zugenommen, Verbesserungen sind Frau und Herrn Österreicher bislang verborgen geblieben. Für Maier macht all dies deutlich, wie dringend die Einrichtung eines Fahrgastbeirates ist. „Am auffälligsten ist die exorbitante Zunahme der Werbeeinschaltungen der ÖBB über Inserate. Doch auch hier spießt es sich zwischen Anspruch und Wirklichkeit“, so Maier abschließend.

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