- 30.12.2010, 16:07:50
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Schieder: Österreich setzt wichtigen Schritt zur Festigung der Handelsbeziehungen mit Katar
Finanzstaatssekretär unterzeichnet Doppelbesteuerungsabkommen mit Gastgeber der Fußball-WM 2022
Wien (OTS) - "Mit der heutigen Unterzeichnung des
Doppelbesteuerungsabkommen mit Katar festigen wir die wirtschaftliche
Zusammenarbeit zwischen Katar und Österreich und ermöglichen jenen
österreichischen Unternehmen, die sich im Emirat engagieren, eine
massive Verbesserung der Rahmenbedingungen", betont
Finanzstaatssekretär Andreas Schieder anlässlich der Unterzeichnung
des neuen Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) mit dem Emirat Katar
unter Anwesenheit von Bundespräsident Heinz Fischer und dem Emir von
Katar, Scheich Hamad Bin Khalifa al-Thani. Bisher gab es zwischen
Katar und Österreich keine steuervertraglichen Beziehungen. "Gerade
angesichts der Investitionen, die rund um die Fußball-WM 2022, die in
Katar ausgerichtet wird, aber auch der Nachfrage nach Technologien im
Umwelt- und Abwasserbereich, ein wichtiger Schritt", so Schieder, der
darauf verwies, dass etwa Deutschland zwar großes Interesse an einem
DBA mit Katar habe, bisher aber keine Einigung erzielt werden konnte.
Katar habe in den vergangenen Jahren eine wirtschaftlich imposante
Entwicklung genommen und ist nun das reichste Land Asiens, mit
entsprechenden Investitionen. "Dieses Wachstum bietet natürlich auch
für österreichische Unternehmen große Chancen, die genutzt werden
sollen. Mit dem Doppelbesteuerungsabkommen legen wir eine Basis für
das Stärken der wirtschaftlichen Beziehungen." Schieder verwies in
diesem Zusammenhang darauf, dass bereits heute österreichische
Unternehmen am Neubau des Doha International Airport partizipieren.
Zukünftige Investitionsfelder werden sich angesichts der zu
erwartenden Investitionsoffensive in Vorbereitung auf die
Fußballweltmeisterschaft 2022 im Bereich der Infrastruktur, der
Verkehrsinfrastruktur und des Tourismus bieten. "Bereiche in denen
Österreich und österreichische Unternehmen großes Know-How zu bieten
haben", so Schieder. Das Wachstum Katars hat das Emirat aber auch zum
Land mit dem höchsten CO2-Ausstoß pro Kopf weltweit gemacht. "Auch
hier gibt es Herausforderungen, die Katar angehen will und mit dem
Umweltplan 2008 auch bereits in Angriff genommen hat, wo
österreichisches Wissen weltweit gefragt ist und sich für
österreichische Spezialisten große Möglichkeiten bieten."
Rückfragehinweis:
Mag. Jürgen Schwarz, Pressesprecher, Büro Staatssekretär Schieder im Finanzministerium, Hintere Zollamtsstraße 2b,, A-1030 WIEN
Tel.: Tel.: 01-51433-500067
mailto:[email protected]
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