- 22.12.2010, 09:45:12
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Erste Bank schnürt 1.000 "Gruft Winterpakete" für obdachlose Menschen
50.000 Euro an Caritasdirektor Michael Landau übergeben
Wien (OTS) - Die Erste Bank unterstützt mit 50.000 Euro das "Gruft
Winterpaket", die aktuelle Spendenkampagne der Caritas für obdachlose
Menschen. Dadurch können 1.000 obdachlose Menschen ein
Soforthilfe-Paket bestehend aus einem winterfesten Schlafsack und
einer warmen Mahlzeit erhalten. "Es ist unsere gesellschaftliche
Verantwortung, jenen zu helfen, denen es nicht gut geht. Mit der
Caritas haben wir einen Partner, der Hilfe für Notbedürftige als
seinen ständigen Auftrag versteht. Deswegen unterstützen wir die
Caritas schon seit Jahren und aus vollster Überzeugung", sagt Thomas
Uher, Vorstandssprecher der Erste Bank.
"Niemand darf auf der Straße erfrieren", so Michael Landau,
Caritasdirektor der Erzdiözese Wien. "Dank der großzügigen
Unterstützung der Erste Bank können wir Menschen, die alles verloren
haben, rasch und unbürokratisch helfen." In der Wiener
Wohnungslosenhilfe wurde in den letzten Jahren mit Unterstützung der
Stadt Wien viel erreicht. Neben der Öffentlichen Hand brauche es aber
Unternehmen wie die Erste Bank, die ihre soziale Verantwortung
wahrnehmen, damit Hilfsangebote aufrecht erhalten bzw. ausgebaut
werden können. Die Erste Bank ist zu einem wichtigen Partner der
Caritas geworden: Sie unterstützt die Caritas in ihrer Aufgabe,
Menschen am Rande der Gesellschaft zu helfen, etwa als Sponsor der
Inlandshilfekampagne und zahlreicher anderer Projekte.
Über die Gruft
Seit mehr als 20 Jahren ist die Gruft für obdachlose Menschen ein
sicherer Zufluchtsort. Hier erhalten sie warmes Essen, können
bleiben, werden nicht vertrieben. Zusätzlich gibt es 24-Stunden
Aufenthaltsmöglichkeit, einen Schlafplatz, Kleiderausgabe, Wasch- und
Duschmöglichkeit, sozialarbeiterische Beratung und Betreuung sowie
medizinische und therapeutische Hilfestellungen. Nicht alle Menschen,
die diese Hilfe brauchen, finden gleich den Weg in die Gruft. Die
Gründe dafür sind vielfältig: Viele Obdachlose haben schlechte
Erfahrungen gemacht oder sind psychisch krank. Dreimal pro Woche
besuchen die Caritas-StreetworkerInnen in der Nacht Plätze in Wien,
wo Obdachlose trotz Kälte im Freien übernachten. "Eines ist klar:
Niemand lebt freiwillig auf der Straße", betont Gruft-Leiterin Judith
Hartweger. "Wir verteilen die warmen Schlafsäcke und versuchen,
langsam Vertrauen aufzubauen. Manchmal ist es ein langer Weg, bis
Menschen bereit sind, Hilfe anzunehmen." Nach Schätzungen der
StreetworkerInnen schlafen derzeit einige hundert obdachlose Menschen
in Wien im Freien, in Abbruchhäusern, WC-Anlagen oder auf der
Donauinsel.
Das Hilfsangebot der Gruft ist wichtiger denn je. Die Anzahl der
Frauen und Männer, die bei den SozialarbeiterInnen der Gruft Rat und
Hilfe für einen Neustart gesucht haben, hat sich in den letzten zehn
Jahren auf ca. 1300 Personen im Jahr 2009 verdreifacht. In den Räumen
unter der Wiener Barnabitenkirche wurden im Vorjahr rund 82.690
Mahlzeiten an Bedürftige ausgegeben - mehr als je zuvor. Für 2010 ist
laut Hochrechnungen ein weiterer Anstieg auf rund 86.000 ausgegebene
Mahlzeiten zu erwarten.
Caritas Spendenkonto
Erste Bank 012-34560, Bankleitzahl 20111
Kennwort: "Gruft Winterpaket"
Rückfragehinweis:
Julia Eisinger Presse Caritas der Erzdiözese Wien Tel. 01/878 12 222, 0664 / 829 44 11 [email protected] Katrin Thonhauser Externe Kommunikation, Erste Bank Oesterreich +43 (0)5 0100 - 13705 [email protected]
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