Erste Bank schnürt 1.000 "Gruft Winterpakete" für obdachlose Menschen

50.000 Euro an Caritasdirektor Michael Landau übergeben

Wien (OTS) - Die Erste Bank unterstützt mit 50.000 Euro das "Gruft Winterpaket", die aktuelle Spendenkampagne der Caritas für obdachlose Menschen. Dadurch können 1.000 obdachlose Menschen ein Soforthilfe-Paket bestehend aus einem winterfesten Schlafsack und einer warmen Mahlzeit erhalten. "Es ist unsere gesellschaftliche Verantwortung, jenen zu helfen, denen es nicht gut geht. Mit der Caritas haben wir einen Partner, der Hilfe für Notbedürftige als seinen ständigen Auftrag versteht. Deswegen unterstützen wir die Caritas schon seit Jahren und aus vollster Überzeugung", sagt Thomas Uher, Vorstandssprecher der Erste Bank.

"Niemand darf auf der Straße erfrieren", so Michael Landau, Caritasdirektor der Erzdiözese Wien. "Dank der großzügigen Unterstützung der Erste Bank können wir Menschen, die alles verloren haben, rasch und unbürokratisch helfen." In der Wiener Wohnungslosenhilfe wurde in den letzten Jahren mit Unterstützung der Stadt Wien viel erreicht. Neben der Öffentlichen Hand brauche es aber Unternehmen wie die Erste Bank, die ihre soziale Verantwortung wahrnehmen, damit Hilfsangebote aufrecht erhalten bzw. ausgebaut werden können. Die Erste Bank ist zu einem wichtigen Partner der Caritas geworden: Sie unterstützt die Caritas in ihrer Aufgabe, Menschen am Rande der Gesellschaft zu helfen, etwa als Sponsor der Inlandshilfekampagne und zahlreicher anderer Projekte.

Über die Gruft

Seit mehr als 20 Jahren ist die Gruft für obdachlose Menschen ein sicherer Zufluchtsort. Hier erhalten sie warmes Essen, können bleiben, werden nicht vertrieben. Zusätzlich gibt es 24-Stunden Aufenthaltsmöglichkeit, einen Schlafplatz, Kleiderausgabe, Wasch- und Duschmöglichkeit, sozialarbeiterische Beratung und Betreuung sowie medizinische und therapeutische Hilfestellungen. Nicht alle Menschen, die diese Hilfe brauchen, finden gleich den Weg in die Gruft. Die Gründe dafür sind vielfältig: Viele Obdachlose haben schlechte Erfahrungen gemacht oder sind psychisch krank. Dreimal pro Woche besuchen die Caritas-StreetworkerInnen in der Nacht Plätze in Wien, wo Obdachlose trotz Kälte im Freien übernachten. "Eines ist klar:
Niemand lebt freiwillig auf der Straße", betont Gruft-Leiterin Judith Hartweger. "Wir verteilen die warmen Schlafsäcke und versuchen, langsam Vertrauen aufzubauen. Manchmal ist es ein langer Weg, bis Menschen bereit sind, Hilfe anzunehmen." Nach Schätzungen der StreetworkerInnen schlafen derzeit einige hundert obdachlose Menschen in Wien im Freien, in Abbruchhäusern, WC-Anlagen oder auf der Donauinsel.

Das Hilfsangebot der Gruft ist wichtiger denn je. Die Anzahl der Frauen und Männer, die bei den SozialarbeiterInnen der Gruft Rat und Hilfe für einen Neustart gesucht haben, hat sich in den letzten zehn Jahren auf ca. 1300 Personen im Jahr 2009 verdreifacht. In den Räumen unter der Wiener Barnabitenkirche wurden im Vorjahr rund 82.690 Mahlzeiten an Bedürftige ausgegeben - mehr als je zuvor. Für 2010 ist laut Hochrechnungen ein weiterer Anstieg auf rund 86.000 ausgegebene Mahlzeiten zu erwarten.

Caritas Spendenkonto
Erste Bank 012-34560, Bankleitzahl 20111
Kennwort: "Gruft Winterpaket"

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