• 21.12.2010, 11:22:36
  • /
  • OTS0088 OTW0088

Flugrettung: Kärnten und Tirol beschreiten gemeinsamen Weg

LR Ragger: Rettungsnetz ist weiterhin garantiert - Kärnten und Tirol schließen Fünf-Jahresvertrag

Klagenfurt (OTS/LPD) - Kärnten und Tirol schließen einen Fünf
Jahresvertrag ab, in dem genau festgelegt ist, dass der stationierte
Rettungshubschrauber in Nikolsdorf auch in den nächsten fünf Jahren
in Oberkärnten Einsätze fliegt. Es wurde ein genauer
Finanzierungsschlüssel festgelegt, wie viel Kärnten zukünftig an
finanziellen Beiträgen leisten muss. Das gab heute, Dienstag,
Rettungsreferent LR Christian Ragger nach der Regierungssitzung
bekannt, in der sein Antrag beschlossen wurde. "Damit ist eine
eigenständige Rettungshubschrauber-Versorgung, samt der dafür nötigen
Infrastruktur, von Lienz aus sichergestellt", so Ragger.

"Nachdem Innenministerin Maria Fekter nicht fähig ist, eine
bundesweit geplante Lösung zu erarbeiten, zeigen nun die Länder
selbst Eigeninitiative und erarbeiten innovative und
länderübergreifende Lösungen", betonte Ragger. Die Neuausschreibung
der Flugrettung sei völlig danebengegangen. Obwohl der Bund
gesetzlich verpflichtet sei, in allen Bundesländern einen
Flugrettungsbetrieb aufrecht zu erhalten, schiebe man die
Verantwortung auf die Länder ab.

Kärnten werde wie bisher finanzielle Beiträge leisten und das auch
in Zukunft tun. Der in Nikolsdorf stationierte Rettungshubschrauber
fliegt mehr als 40 Prozent seiner Einsätze in Oberkärnten.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel