• 16.12.2010, 13:33:30
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Lopatka: Rahmenabkommen über finanzielle Kooperation im Soft Loan Bereich öffnet Zukunftsmarkt Syrien für österreichische Unternehmen

Besuch der österreichischen Soldaten auf den Golan-Höhen

Wien/Damaskus (OTS) - Österreich ist jeden Tag in der Arabischen
Republik Syrien präsent: die syrischen Banknoten wurden nicht nur von
einem Österreicher entworfen sondern werden auch in Österreich
gedruckt. An Erfolgsgeschichten wie diesen soll die heimische
Exportwirtschaft stärker anschließen können. Das Land mit mehr als 23
Millionen Einwohnern, das auch als "gateway" in die Region dienen
kann, habe großes Potential für österreichische Unternehmen.

"Syrien und die Region können zu einem der interessantesten
Zukunftsmärkte für unsere Wirtschaft werden. Mit unseren
Exportförderungsinstrumenten, wie "soft-loans", unterstützen wir den
Markteintritt unserer Wirtschaft", betonte Finanzstaatssekretär
Reinhold Lopatka bei seinem Besuch in Damaskus.

Ziel der Reise die Lopatka gestern und vorgestern nach Syrien führte
waren konkrete gemeinsame Projekte auf Softloan-Finanzierungsbasis zu
initiieren, so der Finanzstaatssekretär bei seinen Gesprächen mit dem
stellvertretenden Premierminister Abdallah Dardari, dem syrischen
Finanzminister Mohammed Hussein, dem syrischen Planungsminister, Amer
Husni Lutfi, sowie mit dem Chef der syrischen Zentralbank, Adib
Mayaleh.

"Syrien will in den Bereichen Infrastruktur, Gesundheit, Energie und
Umweltschutz große Investitionen tätigen. Österreichs Unternehmen
genießen in diesen Bereichen einen hervorragenden Ruf", so Lopatka.
Nun gehe es darum, den heimischen Unternehmungen, die in Syrien
investieren wollen, durch Softloan-Finanzierungen zusätzliche
Unterstützung zukommen zu lassen.

Dazu wurde ein Rahmenabkommen über die finanzielle Kooperation im
Soft Loan Bereich zwischen dem Österreichischen Finanzministerium und
der Regierung der Arabischen Republik Syrien abgeschlossen. Lopatka:
"Das Abkommen läuft für zwei Jahre und legt den beachtlichen
Gesamtrahmen von 70 Millionen Euro fest. Es handelt sich bei dem
Abkommen um eine Exportförderung der Republik für Projekte
österreichischer Unternehmen mit staatlichen Aufgaben in Syrien."

"Durch die schnelle Unterzeichnung können nun erste Projekte bereits
in die Finalisierungsphase kommen. So soll die VAMED ein Spital in
Syrien errichten, dafür hat Finanzminister Mohammed Hussein bereits
grünes Licht gegeben", betonte Finanzstaatssekretär Lopatka. Umwelt-,
Abwasser- und Wasserversorgungsprojekte sind ebenfalls bereits in
sehr konkreten Verhandlungen.

Im Anschluss an die bilateralen Gespräche besuchte Lopatka die
österreichischen Truppen von AUSBATT/UNDOF auf den Golanhöhen.
Derzeit sind 409 Soldaten aus Österreich hier stationiert. Lopatka:
"Der Beitrag, den Österreichs Soldaten seit 1976 hier als
Friedenssoldaten zur Einhaltung des Waffenstillstands zwischen Syrien
und Israel leisten, ist von unschätzbarem Wert."

Rückfragehinweis:

Pressesprecherin von Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka 
   Mag. Iris Brüggler
   Tel.: T: +43 (0)1 51433 500 085, Mob: +43 (0)664 2249512
   mailto:[email protected]
   www.bmf.gv.at
   
   Bundesministerium für Finanzen
   Hintere Zollamtsstraße 2b 
   A-1030 Wien

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