• 15.12.2010, 11:38:04
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FMA-Bericht zum 3. Quartal 2010 der österreichischen Versicherungswirtschaft: Leichter Wachstumstrend behauptet

Wien (OTS) - Auch nach dem dritten Quartal 2010 kann die heimische
Versicherungswirtschaft einen leichten Wachstumstrend behaupten,
stellt die Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA in ihrem heute
veröffentlichten Bericht zu 3. Quartal 2010 der österreichischen
Versicherungswirtschaft fest. Die Prämieneinnahmen konnten in allen
Bilanzabteilungen sowohl im Quartals- als auch im Jahresvergleich
gesteigert werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
(EGT) stieg in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres
auf Euro 861 Mio. und liegt damit nur marginal unter dem Rekordwert
des Jahres 2007 (Euro 874 Mio.).

Die verrechneten Prämien des direkten Geschäfts (d.h. ohne
Einbeziehung der übernommenen Rückversicherung) beliefen sich im
dritten Quartal 2010 auf Euro 3,79 Mrd. Obwohl die Prämieneinnahmen
gegenüber den beiden Vorquartalen zurück gegangen sind liegt man im
Jahresvergleich im Plus. Insgesamt konnten in den Monaten Jänner bis
September Prämien in Höhe von Euro 12,83 Mrd. verbucht werden. Die
einzelnen Bilanzabteilungen zeigten folgende Entwicklung: Schaden-
und Unfallversicherung +1,5%, Lebensversicherung +4,2% und
Krankenversicherung +2,8%.

Das versicherungstechnische Ergebnis ist in den ersten neun
Monaten des laufenden Geschäftsjahres von Euro 31 Mio. im Jahr 2009
auf aktuell Euro 374 Mio. angestiegen. Positiv ausgewirkt haben sich
vor allem Rückgänge bei den Aufwendungen für Versicherungsfälle und
ein starkes Finanzergebnis.

Das Finanzergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr um rund 19% auf
aktuell Euro 2,39 Mrd. gesteigert werden. Während die Erträge aus
Kapitalanlagen und Zinsenerträge mit Euro 3,10 Mrd. historisch
niedrig ausfielen, wirkte sich vor allem der Rückgang bei den
Aufwendungen aus Kapitalanalgen und Zinsenaufwendungen (in Höhe von
knapp 45%) positiv aus.

Das verwaltete Vermögen der heimischen Versicherungsunternehmen
beträgt per Ende September Euro 90,82 Mrd. Die stillen Nettoreserven
sind seit Jahresbeginn um rund 30% auf zuletzt Euro 8,83 Mrd.
angestiegen.

Die Kernaktienquote (d.h. Aktien notiert, Aktienfonds,
Aktienrisiko in gemischten Fonds) blieb seit Jahresanfang stabil
niedrig und liegt Ende September bei 3,90%. Die erweiterte
Aktienquote (zusätzlich zur Kernaktienquote werden Aktien nicht
notiert, strukturierte Schuldverschreibungen ohne Kapitalgarantie und
strukturierte Darlehen ohne Kapitalgarantie summiert) folgte dieser
Entwicklung und liegt nach den ersten neun Monaten 2010 bei einem
Wert von 16,41% (inklusive Beteiligungen).

Der Quartalsbericht 3/2010 befindet sich auf der FMA-Website unter
(http://www.fma.gv.at/cms/site/DE/einzel.html?channel=CH0068).

Rückfragehinweis:
Klaus Grubelnik (FMA-Mediensprecher)
+43/(0)1/24959-5106
+43/(0676)/882 49 516

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMA

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