- 10.12.2010, 11:18:30
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Hunderte demonstrierten in Wien für die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Shalit
Wien (OTS) - Anlässlich des Internationalen Menschenrechtstages
demonstrieren Zehntrausende weltweit vor den Zentralen des Roten
Kreuzes in New York, Brüssel, Genf, Mailand, Berlin, Paris, Tel Aviv
und Wien.
In Wien fanden sich am 1625. Tag der Gefangenschaft des israelischen
Soldaten Gilad Shalit über 500 Personen vor der Österreichischen
Zentrale in der Wiedner Hauptstraße ein. Ebenfalls anwesend war der
Botschafter des Staates Israel, Aviv Shir-On.
Seit dem Tag seiner Entführung wird Shalit jeglicher Kontakt zur
Außenwelt sowie Besuche durch Vertreter des Roten Kreuzes verwehrt,
was eine Verletzung der Menschenrechtskonvention darstellt. Bis
heute, viereinhalb Jahre später, war es nicht möglich Gilad Shalit
medizinische Versorgung zukommen zu lassen.
Nach einer Rede von IKG-Präsident Dr. Muzicant sprach Oberrabbiner
Prof. Paul Chaim Eisenberg ein Gebet für die rasche Freilassung und
sichere Rückkehr von Gilad Shalit. Unmittelbar vor dem Eingang zur
Rot-Kreuz Zentrale legten sich hunderte Jugendliche und Studenten im
Anschluss an die Kundgebung selbst Handschellen an und trugen Gilad
Shalit-Masken. Es wurde eine Petition übergeben, in der konkrete
Schritte vom Internationalen Roten Kreuz zur Durchsetzung der Rechte
Shalits gefordert werden und darauf hingewiesen, dass der
palästinensische Rote Halbmond eine Partnerorganisation des Roten
Kreuzes ist.
Rückfragehinweis:
Israelitische Kultusgemeinde, Tel. 01 531 04 - 105
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