• 07.12.2010, 13:39:15
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Kalifornien: Schwarzenegger trifft österreichische Kfz-Experten

AWO-Marktsondierungsreise - Österreichische Unternehmen informieren sich über Zuliefermöglichkeiten zur US-Alternativ-Kfz-Industrie

Wien (OTS/PWK964) - "Österreichische Firmen sind in vielen
Bereichen technologisch ganz vorne dabei, diese Kompetenz muss aber
auch ins richtige Rampenlicht gesetzt werden", meinte der
kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger gegenüber einer
österreichischen Kfz-Expertendelegation in Sacramento, die im Rahmen
einer Marktsondierungsreise der Außenwirtschaft Österreich (AWO) und
der österreichischen Außenhandelsstelle Chicago Entscheidungsträger
aus Politik und Wirtschaft in Kalifornien trafen. Die 22
österreichischen Unternehmen konnten sich ein Bild darüber machen,
wie im US-Bundestaat mit den strengsten Umweltgesetzen die
Kfz-Hersteller an schadstoffärmeren und treibstoffeffizienteren
Fahrzeugflotten der Zukunft arbeiten. Kalifornien will sich im
Wettlauf um die Kfz-Antriebstechnologie der Zukunft ganz vorne
positionieren.

"Gerade bei der Verbesserung konventioneller Antriebe und der
Einführung der Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologien gibt
es auch für österreichische Firmen etliche Geschäftsmöglichkeiten",
betonte Franz Rößler, österreichischer Handelsdelegierte aus Chicago,
der die Marktsondierungsreise leitete. Chancen für österreichische
Firmen sieht Rößler u.a. für den Einsatz leichterer und neuer
Baustoffe, bei Technologien für komplexere Fertigungsmethoden sowie
für Know-how, Geräte und Software für die Entwicklung und das Testen
von Fahrzeugen. Rößler: "Im Süden Kaliforniens gibt es bereits eine
besondere Ansammlung von innovativ und unkonventionell denkenden
Unternehmen, Konsumenten und Investoren. Aus Österreich schon vorne
mit dabei ist die AVL, die ein Entwicklungszentrum für
Motorenantriebe errichtet."

Ein besonderer Schwerpunkt kalifornischer Unternehmen liegt in der
Weiterentwicklung von Elektroautos. So plant etwa das Unternehmen
Better Place, welches Batterieladestationen und
Batterieaustauschstationen liefert, ab 2011 Taxis zwischen San
Francisco und San Jose mit Batterieenergie zu versorgen. Die
Investoren und auch die US-Regierung setzen in diese Technologie
großes Vertrauen und haben alleine dieser Start-up Firma bisher über
500 Mio. USD zur Verfügung gestellt. Ein weiteres Beispiel: Der
Elektrobus-Hersteller EBus hat ein Schnelladeverfahren entwickelt,
mit dem E-Autobusse in fünf Minuten für eine volle Stunde Fahrzeit
"aufgetankt werden". Kalifornien ist generell ein Vorreiter an
"sauberen" öffentlichen Verkehrsmitteln. In San Jose und San
Francisco beweisen sich Hybridbusse im täglichen Einsatz.

Die österreichische Delegation besuchte 14 US-Firmen und
Institute, die sich mit dem Thema "alternative Antriebe"
auseinandersetzen. Die Marktsondierungsreise wurde von der
Außenwirtschaft Österreich (AWO) gemeinsam mit der US-Botschaft und
der Technischen Universität in Wien organisiert. (BS)

Rückfragehinweis:
Außenhandelsstelle Chicago
Mag. Franz Rössler
Tel.: +1 312 644 55 56
mailto:[email protected]

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