• 30.11.2010, 11:16:10
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Khol ad Budgetrede / Pröll: Budget bildet solide Zukunft für alle Generationen

Senioren tragen mehr als eine halbe Milliarde bei. Sonderpensionsformen weiter zurückgenommen!

Wien (OTS) - "Josef Pröll hat mit seinem heute vorgelegten Budget
ein solides Gesellenstück vorgelegt. Die Verschiebung war richtig,
weil man nur so auf die bessere Wirtschaftsentwicklung reagieren
konnte. Die Maßnahmen sind grundsätzlich ausgewogen. Das Budget
bietet eine solide Zukunft für alle Generationen Österreichs.
Entscheidend ist dabei auch der Beitrag der Senioren - den wir im
Sinne der Zukunftssicherung für alle Generationen leisten", erklärt
Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes
anlässlich der heutigen Budgetrede von Finanzminister DI Josef Pröll.

"Natürlich verführt ein Sparbudget nicht zu allgemeinen
Jubelrufen. Natürlich sind von Sparmaßnahmen alle betroffen. Auch wir
Senioren tragen mehr als eine halbe Milliarde bei. Entscheidend waren
auch die Nachverhandlungen zu "Hackler"-Pensionen und
Invaliditätspensionen, die weitere Kosten reduzierende Schritte
bringen. Freilich wir Senioren selbst hatten ein 800 Millionen-Euro
Pensionssparpaket vorgelegt und hätten mehr Freude gehabt, hätte man
alle Punkte umgesetzt. Und natürlich werden wir beim
Alleinverdienerabsetzbetrag für Pensionisten nicht locker lassen - da
geht's um Frauen, die unserem Land viele Kinder geschenkt haben und
die heute ihre Situation nicht mehr ändern können. Aber insgesamt
kann sich das Verhandlungsergebnis doch sehen lassen.", so Khol zu
Rolle der älteren Generationen für die Sicherung der Finanzierbarkeit
auch des Pensionssystems.

"Zum Meisterstück fehlen jetzt freilich noch Strukturreformen. Da
sollte man aber von der Politik nicht verlangen, das Unmögliche
möglich zu machen. Solche Reformen fallen nicht vom Himmel, die
müssen konstruktiv verhandelt werden. Jetzt müssen daher die
fachzuständigen Minister alle jeweiligen Systempartner an den
Verhandlungstisch holen. Und wenn die Reformen fertig sind, müssen
die Landeshauptleute "herwärts schauen" und muss die Opposition ihre
Blockade aufgeben und die erforderliche Zweidrittelmehrheit
ermöglichen. Nur fordern alleine und Ideen über Medien ausrichten
wird keine Zukunftsentwicklung für unser Österreich ermöglichen", so
Khol abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler
Tel.: 0650-581-78-82, [email protected]; www.seniorenbund.at

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