- 22.11.2010, 12:22:15
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Kärnten ist das Familienbundesland Nummer Eins
LH Dörfler: Bundesrechnungshof bestätigte Kärnten die höchsten Familienleistungen
Klagenfurt (OTS/LPD) - Kärnten ist das Familienbundesland Nummer
Eins - und das hat kürzlich auch der Bundesrechnungshof bestätigt.
Das betonte heute, Montag, Familienreferent Landeshauptmann Gerhard
Dörfler in der Pressekonferenz zum Kärntner Teuerungsausgleich. Der
Rechnungshof habe die familienbezogenen Leistungen des Bundes sowie
der Länder Kärnten, Oberösterreich und Salzburg miteinander
verglichen. "Kärnten hat demnach die mit Abstand höchsten
familienbezogenen Leistungen. Und wir werden auch trotz notwendiger
Budgetkürzungen führend bleiben", so Dörfler.
Aus dem Rechnungshof-Rohbericht geht hervor, dass Kärnten
inklusive der institutionellen Kinderbetreuung insgesamt 54,8 Mio.
Euro für familienbezogene Leistungen aufwendet. Salzburg hingegen
lediglich 33,34 Mio. Euro. An Geldleistungen an Familien im Jahr 2009
stellte Kärnten 14,83 Mio. Euro bzw. 0,10 Prozent des
Bruttoinlandsproduktes (BIP) bereit. Im Vergleich dazu gab
Oberösterreich lediglich 13,34 Mio. Euro bzw. 0,03 Prozent des BIP
aus, Salzburg nur 2,4 Mio. Euro bzw. 0,01 Prozent des BIP. So wurde
2009 jede Familie in Kärnten mit individuellen Geldleistungen in Höhe
von 203 Euro bzw. jedes Kind mit 125 Euro gefördert. Oberösterreich
wendete hingegen pro Familie lediglich 72 Euro pro Jahr auf, für
jedes Kind 43 Euro, Salzburg 35 Euro pro Familie bzw. 21 Euro pro
Kind.
Dörfler nahm in der Pressekonferenz außerdem zur bevorstehenden
Landeshauptleutekonferenz und zum Thema Bildungsreform Stellung. Er
kritisierte die "unerträgliche Vorgehensweise" des derzeitigen
Konferenzvorsitzenden, Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll.
Nicht alle Länder seien für diese Art der Bildungsdiskussion, stellte
Dörfler klar. Er fordere zu allererst eine inhaltliche Diskussion, am
Ende des Tages könne man dann über Kompetenzen reden. Der Kärntner
Landeshauptmann betonte aber, dass es eine nationale
Bildungsarchitektur geben und dass Parteipolitik raus aus der Schule
müsse. In diesem Sinne verwies er auf seine "gute Sachkoalition" mit
Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. In Richtung
Bundesregierung meinte Dörfler, dass diese bei "B" wie Bildung
steckengeblieben sei, anstatt zum "Z" für Zukunft zu kommen.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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