- 17.11.2010, 12:41:27
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Creative Services -Kreativität als Kraftstoff der Wirtschaft
Die österreichische Kreativwirtschaft lud zu Abendempfang in Brüssel
Wien (OTS/PWK892) - Am 16. November 2010 lud die creativ
wirtschaft austria zu ihrem zweiten Abendempfang in Brüssel.
"Creative Services - The fuel of Economy" war das Thema des Abends,
denn, so Gertraud Leimüller, Vorsitzende der creative wirtschaft
austria: "Zahlreiche Unternehmenserfolge der letzten Jahre bauen auf
den Beiträgen Kreativschaffender auf". Das zeigt auch der dritte
österreichische Kreativwirtschaftsbericht der creativ wirtschaft
austria: Fast die Hälfte aller Creative Industries-Unternehmen (46 %)
unterstützen ihre Kunden aus der gewerblichen Wirtschaft dabei,
Innovationen einzuführen. "Kreative und innovative Dienstleistungen
sind der Kraftstoff der Wirtschaft. Vor dem Hintergrund des sich
vollziehenden Strukturwandels zur Wissensgesellschaft werden
wissensbasierte Dienstleistungen weiter an Bedeutung gewinnen", ist
Leimüller überzeugt.
Auch Persönlichkeiten wie die Keynotespeakerin des Abends,
Anamaria Wills, Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin der
Creative Industries Development Agency (CIDA), betonten die Rolle,
die Kreativschaffende bei Innovationen und Kundenbeziehungen
einnehmen. Christoph Schneider, Leiter der Stabsabteilung
Wirtschaftpolitik in der WKÖ, stellte fest, dass Österreich ein in
Europa sehr gut positionierter Kreativstandort ist. Zehn Prozent der
heimischen Betriebe zählen zur Kreativwirtschaft, jedes zweite dieser
Unternehmen arbeitet mit Kunden außerhalb Österreichs. Als gutes
Beispiel dafür nannte Schneider die drei geladenen Unternehmen, die
als Showcases bei der Veranstaltung präsentierten:
- WIEN NORD, eine der national und international meist prämierten
Kommunikationsagenturen Österreichs
- Mobilizy, die Firma hinter Wikitude, dem ersten mobilen Augmented
Reality Browser weltweit, welcher mittels Verbindung zu Handys und
Internet sofort ein Welterfolg wurde
- KISKA - vor zwanzig Jahren als EPU gestartet - ist heute mit über
80 Mitarbeitern aus 12 Nationen eines der größten Designunternehmen
Österreichs
Reinhard Büscher, Leiter des Referats Innovationspolitik der
Generaldirektion Unternehmen der EU-Kommission, wies in seinem
Vortrag auf die geplante Creative Industries Alliance hin: Diese soll
nationale, regionale und europäische Akteure zusammenbringen, um
Innovationspotential und Wettbewerbsfähigkeit der Kreativwirtschaft
in Europa zu stärken.
"Auf EU-Ebene sind die Creative Industries in diesem Jahr mit dem
Grünbuch zur Erschließung des Potential der Kultur-und
Kreativindustrien auf die Topagenda gerückt," freute sich Gertraud
Leimüller, "Eine verstärkte Integration der Kreativwirtschaft in die
Innovationspolitik auf EU-Ebene und in Österreich ist wesentlich, um
das wirtschaftliche Potential des Sektors voll auszuschöpfen." (FA)
Die creativ wirtschaft austria nimmt als Plattform die Interessen
der österreichischen Kreativwirtschaft wahr - sowohl national, wie
auf europäischer Ebene als auch international. Die creativ wirtschaft
ist part of evolve, der Initiative des BMWFJ zur Innovationsförderung
in der Kreativwirtschaft.
Rückfragehinweis:
arge creativ wirtschaft austria/ WKÖ Stabsabteilung Wirtschaftspolitik
Mag. Michaela Gutmann, LL.M., Tel.: +43/590900-4471
EU-Büro der Wirtschaftskammer Österreich/ Presse
Mag. Franziska Annerl, Tel.: +32/474/472594
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