• 10.11.2010, 15:06:32
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  • OTS0261 OTW0261

Europäische Energiestrategie greift heißes Eisen Genehmigungsverfahren an

Richtiger Schritt dringende Probleme des EU-Binnenmarktes anzugehen.

Wien (OTS) - Als "richtigen Schritt zu einem wettbewerbsfähigen
EU-Binnenmarkt" bezeichnete Barbara Schmidt, Generalsekretärin von
Oesterreichs Energie, die heute von EU-Kommissar Oettinger
vorgestellte Europäische Energiestrategie.

Zur Beschleunigung wesentlicher strategischer EU-Projekte schlägt die
Kommission vereinfachte und kürzere Genehmigungsprozesse, die
Festlegung einer maximalen Zeitspanne bis zur endgültigen Genehmigung
und eine EU-Finanzierung vor. Eine zentrale Anlaufstelle
(One-Stop-Shop-Verfahren) sollte alle für die Verwirklichung eines
Projektes erforderlichen Genehmigungsanträge koordinieren. "Das ist
ein wertvoller Ansatz zur Vollendung der Binnenmarktinfrastruktur und
wird zu einer Beschleunigung der eminent wichtigen
Energieinfrastrukturkorridore beitragen" zeigte sich Schmidt über
diesen EU-Anstoß erfreut.

Energieeffizienz bei Verkehr und Gebäuden
Mit der Initiative die Energieeffizienz bei den beiden Sektoren mit
dem größten Energieeinsparpotenzial zu konzentrieren, nämlich Verkehr
und Gebäude, wird ein weiteres drängendes Thema aufgegriffen. Um
Hauseigentümer und lokale Einrichtungen bei der Finanzierung von
Renovierungs- und Energieeinsparmaßnahmen zu unterstützen, wird die
Kommission bis Mitte 2011 Investitionsanreize und innovative
Finanzierungsinstrumente vorschlagen. "Insgesamt muss der
Energieverbrauch genau in diesen Sektoren sinken, vor allem aus
Klimaschutz- und Ressourcengründen, jedoch hat gerade die
österreichische E-Wirtschaft hier in Form von neuen Anwendungen
(E-Mobilität, Wärmepumpen etc.) die richtigen Antworten", so Schmidt.
Weitere Vorschläge der Europäischen Kommission, die zum Beispiel
Förderungen von Technologien für intelligente Netze und
Stromspeicherung vorsehen, werden im Sinne der europäischen
Wettbewerbsfähigkeit von Oesterreichs Energie ebenfalls begrüßt.
"Die große Aufgabe wird es sein den Ansatz - Beschleunigung von
Energieinfrastrukturprojekten - ohne Verwässerung umzusetzen. Nur
dann kann der Investitionsstau, etwa im Bereich der Übertragungsnetze
aufgelöst werden", so Schmidt abschließend.

Rückfragehinweis:

Oesterreichs Energie
   Ernst Brandstetter
   Pressesprecher
   Tel.: 0043 1 50198 - 260
   mailto:[email protected]
   www.oesterreichsenergie.at

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