Europäische Energiestrategie greift heißes Eisen Genehmigungsverfahren an

Richtiger Schritt dringende Probleme des EU-Binnenmarktes anzugehen.

Wien (OTS) - Als "richtigen Schritt zu einem wettbewerbsfähigen EU-Binnenmarkt" bezeichnete Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, die heute von EU-Kommissar Oettinger vorgestellte Europäische Energiestrategie.

Zur Beschleunigung wesentlicher strategischer EU-Projekte schlägt die Kommission vereinfachte und kürzere Genehmigungsprozesse, die Festlegung einer maximalen Zeitspanne bis zur endgültigen Genehmigung und eine EU-Finanzierung vor. Eine zentrale Anlaufstelle (One-Stop-Shop-Verfahren) sollte alle für die Verwirklichung eines Projektes erforderlichen Genehmigungsanträge koordinieren. "Das ist ein wertvoller Ansatz zur Vollendung der Binnenmarktinfrastruktur und wird zu einer Beschleunigung der eminent wichtigen Energieinfrastrukturkorridore beitragen" zeigte sich Schmidt über diesen EU-Anstoß erfreut.

Energieeffizienz bei Verkehr und Gebäuden
Mit der Initiative die Energieeffizienz bei den beiden Sektoren mit dem größten Energieeinsparpotenzial zu konzentrieren, nämlich Verkehr und Gebäude, wird ein weiteres drängendes Thema aufgegriffen. Um Hauseigentümer und lokale Einrichtungen bei der Finanzierung von Renovierungs- und Energieeinsparmaßnahmen zu unterstützen, wird die Kommission bis Mitte 2011 Investitionsanreize und innovative Finanzierungsinstrumente vorschlagen. "Insgesamt muss der Energieverbrauch genau in diesen Sektoren sinken, vor allem aus Klimaschutz- und Ressourcengründen, jedoch hat gerade die österreichische E-Wirtschaft hier in Form von neuen Anwendungen (E-Mobilität, Wärmepumpen etc.) die richtigen Antworten", so Schmidt. Weitere Vorschläge der Europäischen Kommission, die zum Beispiel Förderungen von Technologien für intelligente Netze und Stromspeicherung vorsehen, werden im Sinne der europäischen Wettbewerbsfähigkeit von Oesterreichs Energie ebenfalls begrüßt. "Die große Aufgabe wird es sein den Ansatz - Beschleunigung von Energieinfrastrukturprojekten - ohne Verwässerung umzusetzen. Nur dann kann der Investitionsstau, etwa im Bereich der Übertragungsnetze aufgelöst werden", so Schmidt abschließend.

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