• 09.11.2010, 12:18:39
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LH Dörfler trifft morgen slowenischen Verkehrsminister Vlacic in Laibach

Wichtige Verkehrsprojekte zwischen Kärnten und Slowenien stehen im Mittelpunkt der Gespräche

Klagenfurt (OTS/LPD) - Landeshauptmann Gerhard Dörfler reist
morgen, Mittwoch, zu einem persönlichen Treffen mit dem slowenischen
Verkehrsminister Patrick Vlacic nach Laibach. Im Mittelpunkt der
Gespräche werden wichtige grenzüberschreitende Verkehrsprojekte
stehen.

"Kärnten und Slowenien verbinden wichtige Verkehrswege. Der
Karawankentunnel stellt das Tor zu Slowenien und zu den südlich
angrenzenden Nachbarn dar und wird als logistische Verkehrsverbindung
von Österreich und Kärnten nach Slowenien sehr stark genutzt",
erklärte heute, Dienstag, Dörfler. So wird es auch fachliche
Gespräche über den Bau einer zweiten Röhre des Karawankentunnels
geben. Eine EU-Richtlinie für Mindestanforderungen an Straßentunnels
und das Straßentunnelsicherheitsgesetz (STSG) schreiben Österreich
nämlich vor, dass bis April 2019 Tunnel mit einem Verkehrsaufkommen
von über 10.000 Fahrzeugen pro Tag und bis 2025 pro Fahrstreifen mit
einer zweiten Röhre ausgestattet sein müssen. Tunnelanlagen, welche
ein geringeres Verkehrsaufkommen aufweisen, müssen mit einem
Fluchtweg ausgestattet werden.

"Ich werde mit dem slowenischen Verkehrsminister abklären, ob es zur
Einhaltung der EU-Vorgaben seitens Slowenien, zur Errichtung eines
Fluchtstollens oder einer zweiten Röhre kommen wird", so Dörfler.
Zudem bedürfe die Adaptierung des Eisenbahntunnels zwischen Kärnten
und Slowenien ebenfalls einer Abstimmung.

Ebenfalls auf der Tagesordnung steht die Verkehrsverbindung zwischen
Südkärnten und den slowenischen Regionen Koroska und Savinjska.
"Diese Verkehrsverbindung soll ausgebaut und in das hochrangige Netz
aufgenommen werden. Ein Ausbau wäre notwendig, um Verknüpfungspunkte
zwischen den Verkehrsträgern Straße und Schiene zu erreichen", sagte
Dörfler. Das Projekt "Third Axis" wäre Teil der Verbindung zwischen
Dravograd - Celje, welches seitens des slowenischen
Verkehrsministeriums geplant wird. "Nachdem diese Anbindung zu
Österreich auch allfällige Planungsmaßnahmen unsererseits
erforderlich macht, werden ich mich persönlich über den Planungs- und
Umsetzungsstand informieren, damit wir mögliche Adaptierungen auf
Kärntner Seite auch entsprechend zeitgerecht in Planung nehmen
können", erläutert der Landeshauptmann.

Zudem will man über den grenzüberschreitenden Ausbau des Kärntner
Radwegenetzes über die Grenze zu Slowenien sprechen. Der Drauradweg
endet derzeit in Lavamünd, seine Weiterführung bis Dravograd wäre
aber sinnvoll, um ihn noch besser touristisch zu nutzen. "Ich werde
Minister Vlacic den Vorschlag machen, den Drauradweg nicht nur bis
Oberdrauburg sondern sogar bis Marburg zu verlängern", so Dörfler.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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