- 09.11.2010, 09:38:36
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Aubauer: Modelle für "länger Arbeiten" jetzt umsetzen! Mehr Geld für's Budget - mehr Einkommen für die Menschen!
Seniorenbund-Belohnungsmodell für arbeiten nach 60 / 65. Leitl-Modell für die "Frühpensionsvarianten".
Wien (OTS) - "Im Laufe des Jahres haben es alle politisch
Verantwortlichen betont: Wir müssen mehr tun, damit Menschen länger
im Job bleiben können und wollen. Nun liegt mit den Zahlen zum Modell
von Wirtschaftskammer-Präsident Leitl ein weiterer konkreter,
umsetzbarer und finanzierbarer Vorschlag vor, der sich hervorragend
mit dem "Seniorenbund-Belohnungsmodell" kombinieren lässt. Denn
während sich das Leitl-Modell an all jene wendet, die trotz eines
geltenden Frühpensions-Bescheides dennoch lieber weiterarbeiten,
richtet sich das Seniorenbund-Belohnungsmodell an all jene, die nach
dem Erreichen des gesetzlichen Antrittsalters gerne weiter im Job
bleiben möchten. Also, lassen wir den Worten nun Taten folgen: Führen
wir mit Jahresbeginn beide Modelle ein. Das bringt mehr Geld für's
Budget und mehr Einkommen für die Menschen", erklärt Mag. Gertrude
Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen
Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat!
"Pensionsexperte Marin hat bestätigt, dass das Leitl-Modell sobald
14% des Pensionsjahrganges das Modell nutzen, Geld in die
Staatskassen bringt. Und auch das "Seniorenbund-Belohnungsmodell"
bringt in jedem Fall Geld für's Budget - nämlich 201 Mio Euro pro
Pensionsjahrgang wenn nur 15% des Jahrganges das Modell nutzen. Auch
diese Zahlen wurden von Experten nachgerechnet und bestätigt - von
der Pensionsversicherungsanstalt nämlich", so Aubauer weiter.
"Jetzt wollen wir kein "aber" mehr hören. Ja, es gibt sicher
Menschen, die diese Modelle vielleicht nicht nützen können oder
wollen - für diese sind eben andere Lösungsvorschläge zu arbeiten,
wozu alle Verantwortlichen herzlichen eingeladen sind. Aber jetzt gar
nichts zu tun wäre fatal - für den Staatshaushalt, für das
Pensionssystem und für jene Menschen, die gerne länger arbeiten
würden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Also schaffen wir die
Rahmenbedingungen und zwar rasch", ist Aubauer verwundert, dass "die
Politik hier dringend benötigtes Geld liegen lässt. Noch dazu wo bei
beiden Modellen absolute Freiwilligkeit garantiert sei."
Gertrude Aubauer hatte schon im Februar 2010 das
"Seniorenbund-Belohnungsmodell" vorgestellt und dieses von der PVA
nachrechnen lassen. Jeder der nach dem Erreichen des gesetzlichen
Pensionsantrittsalters (60 / 65) freiwillig weiterarbeitet, erhält 8%
Pensionszuschlag pro länger gearbeitetem Jahr, d.h. 40% mehr Pension
bei 5 länger gearbeiteten Jahren. Das Angebot würde laut
Seniorenbund-Belohnungsmodell auch bei einer Reduzierung der
Arbeitszeit gelten. "Dabei würden ganz besonders Frauen profitieren!
Durch ihr - derzeit noch - gesetzliches niedrigeres Antrittsalter
könnten sie zwischen 60 und 65 ein Pensionsplus von bis zu 40%
erreichen und so mit eigener Kraft zumindest einen Teil der Nachteile
beim Lebenseinkommen ausgleichen", betont Aubauer abschließend.
HINWEIS: Morgen, Mittwoch, 10. November 2010 werden beim "5.
Österreichischen Seniorenkongress" in 6 Arbeitskreisen die aktuellen
Themen der Senioren-Politik mit mehr als 350 Teilnehmerinnen und
Teilnehmern diskutiert. Aubauer selbst leitet dabei Arbeitskreis 2
"Warum nicht eine Pension nach Maß? Wer länger arbeiten will, soll
dafür belohnt werden - Plädoyer für einen flexiblen Pensionsantritt".
Vertreter der Medien sind zum Kongress herzlich eingeladen. Für die
Anreise steht auch ein "Journalisten-Shuttlebus" zur Verfügung. Infos
zum Kongress finden Sie hier:
http://www.seniorenbund.at/img/1001/einladung.pdf Informationen zum
"Journalisten-Shuttlebus" unter 0650-581-78-82, Gesamte
Kongress-Unterlage auf Anfrage.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler, 0650-581-78-82 skofler@seniorenbund.at; www.seniorenbund.at
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