- 02.11.2010, 12:37:57
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WKÖ eröffnet neue Außenhandelsstelle in Almaty/Kasachstan
Schenz: Stützpunkt der Außenwirtschaft Österreich (AWO) in Almaty als Brückenkopf für gesamt Zentralasien - Region ist Hoffnungsmarkt für österreichische Exportwirtschaft
Wien (OTS/PWK839) - Morgen (3.11.2010) eröffnet die
Außenwirtschaft Österreich (AWO) der Wirtschaftskammer Österreich
(WKÖ) offiziell die neue österreichische Außenhandelsstelle in
Almaty, der größten Stadt Kasachstans. WKÖ-Vizepräsident Richard
Schenz wird gemeinsam mit der österreichischen Botschafterin in
Kasachstan, Ursula Fahringer, dem neuen österreichischen
Handelsdelegierten in Kasachstan, Michael Müller, sowie hochrangigen
kasachischen Vertretern aus Politik und Wirtschaft die
Eröffnungszeremonie vornehmen.
"Unser neuer AWO-Stützpunkt, der 115. in unserem globalen Netzwerk
aus Außenhandelsstellen und Marketingbüros, dem weltweit zweitgrößten
Außenwirtschaftsnetzwerk nach den USA, liegt an der Schnittstelle
Europas mit Asien und wird die Brückenkopffunktion für
österreichische Unternehmen auf ihrem Weg nach Zentralasien, in eine
der Boom- und Hoffnungsregionen für unsere Exportwirtschaft,
darstellen", betont Schenz. Kasachstan mit seinen nur 16 Millionen
Einwohnern ist flächenmäßig der neuntgrößte Staat der Erde und
verfügt wie kaum ein anderes Land dieser Welt über einen gigantischen
Reichtum an Rohstoffen: von Erdöl und Erdgas, über Kohle, Erze und
Mineralien bis hin zu Uran. Schenz: "Das Land ist damit für
Exporteure, Einkäufer, als auch für Investoren und Unternehmen, die
im Bereich der Rohstoffgewinnung aktiv sind, von immer größerem
Interesse." Eine gezielte Modernisierung der Infrastruktur und die
forcierte Industrialisierung des Landes versprechen eine
mittelfristig hohe Wachstumsdynamik. Schenz: "Kasachstan ist kein
einfaches Land, Bürokratie und mangelnde Rechtssicherheit erschweren
die Marktbearbeitung. Gerade für Erstexporteure ist es hier nicht
leicht, wenn sie auf sich alleine gestellt sind. Das war Grund genug
für die AWO, ihr Engagement in dieser Region zu verstärken, denn ein
österreichisches Büro vor Ort ist von enormer Bedeutung, damit unsere
Unternehmen die bestehenden Geschäftschancen in Zentralasien
wahrnehmen können."
Generell setzt die kasachische Regierung auf Modernisierung des
Landes und Diversifizierung der Wirtschaft, um die Rohstofflastigkeit
zu überwinden. Unter anderem werden der Ausbau der Agrarindustrie,
die Ansiedlung von verarbeitender Industrie und der
Infrastrukturausbau forciert. Aber auch das Wirtschaftswachstum von
heuer mindestens vier Prozent und die seit Sommer geltende Zollunion
mit Russland eröffnen neue Marktchancen. Gerade für österreichische
Unternehmen, die in diesen Gebieten mit Know-how und High-Tech
punkten können, bieten sich künftig entsprechend viele Chancen.
Chancen für österreichische Unternehmen sieht Handelsdelegierter
Müller in den Bereichen Zulieferung zur Öl- und Gas-, sowie
Bergbauindustrie, Anlagen für die rohstoffverarbeitende Industrie
(z.B. Metallurgie, Petrochemie), Modernisierung und Neubau von
Infrastruktur (Eisenbahn, Straßen, Kommunikation, Gesundheit,
Tourismus), Agroindustrie, Konsumprodukte hoher Qualität für
wachsende Mittelschicht sowie bei erneuerbarer Energie,
Umwelttechnik. Derzeit sind rund 50 österreichische Unternehmen
selbst oder über lokale Partner in Kasachstan präsent. Neue
Außenhandelsstelle Almaty ist neben Kasachstan auch für Kirgistan,
Tadschikistan und Turkmenistan zuständig. (BS)
Rückfragehinweis:
Mag. Michael Müller
Wirtschaftskammer Österreich
Österreichischer Handelsdelegierter, Außenhandelsstelle Kasachstan
Tel.: +77272509161
Mail: [email protected]
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