• 28.10.2010, 09:26:09
  • /
  • OTS0045 OTW0045

LH Dörfler zur Koralmbahn: Der Durchbruch ist geschafft - ein großer Sieg des Südens

Zukunftsprojekt Koralmbahn auf Schiene - Einspruchsfrist abgelaufen - Bauvergabe geht rechtsgültig an Kärntner Unternehmen Strabag

Klagenfurt (OTS/LPD) - Die Einspruchsfrist gegen die Vergabe des
Bauloses KAT 2 der Koralmbahn ist abgelaufen, es ist zu keinen
Einwänden gekommen. Damit ist die Vergabe diese Bauloses nun
rechtsgültig. "Diesem Baulos mit einer Investitionssumme zwischen 500
und 600 Millionen Euro steht nun nichts mehr im Wege. Der endgültige
Durchbruch für das größte Eisenbahnprojekt der 2. Republik ist
geschafft", sagte heute, Donnerstag, Verkehrsreferent Landeshauptmann
Gerhard Dörfler. Er freue sich darüber umso mehr, weil sich in den
letzten Tagen einige sogenannte Verkehrsexperten und auch Medien
gegen das Koralmtunnel-Projekt und damit gegen die
Baltisch-Adriatische-Verkehrsachse massiv ins Zeug gelegt hätten. Das
Baulos KAT 2 hat eine Länge von 20 Kilometern, das sind für zwei
Röhren insgesamt 40 Kilometer Tunnelbau.

Gemeinsam mit dem Semmeringbasistunnel werde der Koralmtunnel
dafür Sorge tragen, dass die Verbindung von Danzig bis Bologna im
Rahmen der Baltisch-Adriatischen-Achse bzw. die Südbahnstrecke von
Wien nach Klagenfurt ab Inbetriebnahme 2022 eine völlig neue
Verkehrsqualität bringen werde. Positiv bewertete Dörfler auch, dass
die Strabag als Bestbieter den Zuschlag für KAT 2 erhalten hat: "Nach
dem erst vor wenigen Tagen erfolgten Durchstich des St. Gotthard
Tunnels, an dessen Bau hunderte Kärntner Mineure beteiligt waren, ist
es besonders erfreulich, dass die Mannschaften, die in der Schweiz
Großartiges geleistet haben, in den nächsten Jahren im Bereich des
Koralmtunnels Arbeit in ihrer Heimat finden."

Dank spricht Dörfler aber auch Bundeskanzler Werner Faymann,
Infrastrukturministerin Doris Bures und Finanzminister Josef Pröll
aus. "Sie sind zu ihren vor einigen Monaten getätigten Zusagen
gestanden und haben diese eingehalten. Alle Versuche von
Außenstehenden, das Projekt in letzter Sekunde zum Entgleisen zu
bringen, sind damit kläglich gescheitert. Der Bau der Koralmbahn wird
umgesetzt und damit ein neues verkehrstechnisches Zeitalter
eingeläutet", erklärte Dörfler.

Bisher wurde bereits über eine Milliarde Euro in den Bau der
Koralmbahn investiert. Um die Baukosten für den österreichischen
Staat zu reduzieren, kämpft der Kärntner Landeshauptmann auf EU-Ebene
bereits seit Monaten, um eine Mitfinanzierung durch Brüssel. Wird die
Koralmbahn als Teil der Baltisch-Adriatischen-Achse nämlich in das
prioritäre Verkehrsnetzwerk TEN übernommen, fließen hunderte
Millionen Euro in dieses Jahrhundertprojekt. "Es hat bereits einige
Treffen mit hochrangigen Entscheidungsträgern in Brüssel gegeben. Die
Zeichen stehen gut, dass sich unsere Lobbyingarbeit im Rahmen des
Projektes BATCo (Baltic-Adriatic Transport Cooperation) bezahlt
macht", so Dörfler. Zudem stehen alle Regionen und die fünf Staaten
Polen, Tschechien, Slowakei, Italien, Österreich, die an der
Verkehrsverbindung zwischen Danzig und Bologna beteiligt sind, zu
hundert Prozent hinter diesem Projekt.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel