- 15.10.2010, 15:19:24
- /
- OTS0239 OTW0239
Deimek: Faulster Landesrat Anschober lässt Konsumenten im Regen stehen
FPÖ fordert längst besseren Schutz bei Cold-Calling-Verträgen
Wien (OTS) - FPÖ-Konsumentensprecher NAbg. Gerhard Deimek
kritisiert die Untätigkeit des zuständigen oberösterreichischen
Landesrats Anschober (Grüne) in der Frage des Fernabsatzes. "Die FPÖ
hat längst deutlich gegen die Geschäftemacherei mittels Cold Calling
Position bezogen, auch der oberösterreichische Landtag hat einen
Appell an die Bundesregierung gerichtet, die Gesetze zu verschärfen.
Nur aus dem Büro des Landesrats kam nichts", so Deimek.
Anschober habe die Möglichkeit gehabt, bis 27. August eine klare
Stellungnahme zum Gesetzesvorhaben abzugeben, wie dies die
Bundesländer Niederösterreich, Steiermark, Tirol und Vorarlberg getan
hätten. "Das hat er jedoch verschlafen, was den Eindruck verstärkt,
dass Anschober ein reiner Maulheld, ansonsten aber der faulste
Landesrat Österreichs ist", so Deimek. Außer einer vollmundigen
Ankündigung im April, wonach er sicher sei, dass dieses Problem bis
Jahresende gelöst ist, sei von Anschober nichts zu hören gewesen bis
zu einer Pressekonferenz vor zwei Tagen, bei der er sich über den
schlechten Gesetzesentwurf beschwerte.
Für die FPÖ sei wichtig, dass telefonisch angebahnte Verträge erst
rechtswirksam werden, wenn sie schriftlich bestätigt werden. Ein SMS
sei dafür nicht ausreichend. "Und auch nach schriftlicher Bestätigung
muss es für die Kunden ein Rücktrittsrecht von zwei Wochen geben",
fordert Deimek einen wesentlich verbesserten Schutz der Konsumenten
vor unseriösen Geschäftspraktiken.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






