Deimek: Faulster Landesrat Anschober lässt Konsumenten im Regen stehen

FPÖ fordert längst besseren Schutz bei Cold-Calling-Verträgen

Wien (OTS) - FPÖ-Konsumentensprecher NAbg. Gerhard Deimek kritisiert die Untätigkeit des zuständigen oberösterreichischen Landesrats Anschober (Grüne) in der Frage des Fernabsatzes. "Die FPÖ hat längst deutlich gegen die Geschäftemacherei mittels Cold Calling Position bezogen, auch der oberösterreichische Landtag hat einen Appell an die Bundesregierung gerichtet, die Gesetze zu verschärfen. Nur aus dem Büro des Landesrats kam nichts", so Deimek.

Anschober habe die Möglichkeit gehabt, bis 27. August eine klare Stellungnahme zum Gesetzesvorhaben abzugeben, wie dies die Bundesländer Niederösterreich, Steiermark, Tirol und Vorarlberg getan hätten. "Das hat er jedoch verschlafen, was den Eindruck verstärkt, dass Anschober ein reiner Maulheld, ansonsten aber der faulste Landesrat Österreichs ist", so Deimek. Außer einer vollmundigen Ankündigung im April, wonach er sicher sei, dass dieses Problem bis Jahresende gelöst ist, sei von Anschober nichts zu hören gewesen bis zu einer Pressekonferenz vor zwei Tagen, bei der er sich über den schlechten Gesetzesentwurf beschwerte.

Für die FPÖ sei wichtig, dass telefonisch angebahnte Verträge erst rechtswirksam werden, wenn sie schriftlich bestätigt werden. Ein SMS sei dafür nicht ausreichend. "Und auch nach schriftlicher Bestätigung muss es für die Kunden ein Rücktrittsrecht von zwei Wochen geben", fordert Deimek einen wesentlich verbesserten Schutz der Konsumenten vor unseriösen Geschäftspraktiken.

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