- 15.10.2010, 14:12:58
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PRO-GE und GPA-djp von Mitterlehners Drohungen wenig beeindruckt.
Gewerkschaftsbewegung wird adäquate Antwort finden
Wien (OTS) - (PRO-GE/GPA-djp/ÖGB) "Sollte Wirtschaftsminister
Mitterlehner tatsächlich den Weg der gesetzlichen Flexibilisierung
der Arbeitszeit gehen, so würden die Gewerkschaften die adäquate
Antwort geben. Es wird sich im ÖGB vermutlich kein Partner für ein
derartiges Vorgehen finden", reagierten die Verhandler für die
Metallindustrie, PRO-GE-Vorsitzender Rainer Wimmer und der stv.
Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Karl Proyer, auf den heutigen
Vorstoß von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.++++
"Wenn Mitterlehner das Modell der Arbeitgeber der Metallindustrie vom
Vorjahr meint, dann würde er Lohn- und Gehaltskürungen von einigen
tausend Euro im Jahr befürworten. Wenn das die Antwort der Politik
auf die Wirtschaftskrise ist, dann ist das beschämend", so Wimmer und
Proyer.
Was die Forderungen nach moderaten Abschlüssen betrifft, so verweisen
die Gewerkschaften auf die zuletzt getätigten Ausschüttungen der
Betreibe an die Aktionäre. "Niemand kann verstehen, dass insbesondere
den ArbeitnehmerInnen ein Gürtel enger schnallen abverlangt wird,
während bei den Gewinnausschüttungen keinerlei Abstriche gemacht
werden", so die Verhandler von PRO-GE und GPA-djp.
Rückfragehinweis:
PRO-GE Mathias Beer T: 01 53 444 69035 M: 0664 6145 920 [email protected] www.proge.at GPA-DJP Mag. Martin Panholzer T: 050301 21 511 M: 0676 817111 511 [email protected] www.gpa-djp.at
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