WBimpulse (3): Leitl: Innovation und Qualifikation ist die Strategie für die Zukunft

Bei Budgetsanierung verantwortungsvolles Vorgehen notwendig - "Stoppt die Besteuerer, stärkt die Erneuerer!"

Wien, 13. Oktober 2010 (OTS) - "Als wertorientierter Bund haben
wir die Zukunftsverantwortung, Menschen in einer globalisierten Welt zu begleiten und bei den Herausforderungen zu helfen. Das Rezept dazu lautet Innovation und Qualifikation - diese Strategie müssen wir verfolgen. Österreich muss auf seine Begabungen und Talente setzen, auf die Motivation und Begeisterung, Fantasie und Kreativität. Und genau diese Dimension bringen wir mit unserem Programm ein", sagte Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl Dienstagabend anlässlich der Präsentation des WBimpulse-Abschlusspapiers im Rahmen des "WBimpulse-Finales 2010" im Studio 44 der Österreichischen Lotterien. Josef Pröll habe mit der Entscheidung für ein neues Grundsatzprogramm der ÖVP eine wichtige Initiative gesetzt. "Dieses Grundsatzprogramm wird sich angesichts veränderter globaler Rahmenbedingungen an einer neuen Dimension an Gestaltung und Herausforderung messen müssen. Es liegt an uns, die richtigen Antworten darauf zu geben", betonte Leitl.

Der Wirtschaftsbund verstehe sich als sozial integrativ, vernetzt, ganzheitlich und wertorientiert. Der Beitrag des Wirtschaftsbundes zum neuen Grundsatzprogramm der ÖVP sei daher als "Impuls für einen neuen Weg, ein neues Österreich - neu denkend, neu strukturiert, in einer neuen Sichtweise handelnd zu verstehen", so der Wirtschaftsbund-Präsident, der allen Mitgliedern, Experten, und Interessierten, die sich bei der Erstellung des Programms beteiligt hatten, dankte. Diese hätten mit dem WBimpulse-Programm "etwas hervorgebracht, das ein wesentlicher Input und Impuls für die Politik sein kann".

In schwierigen Zeiten gelte es, gerade für ein kleines Land wie Österreich, seine Kräfte zu bündeln. Das sei Voraussetzung, um international bestehen zu können. Mit der Sozialpartnerschaft habe Österreich in diesem Zusammenhang einen "intelligenten Konfliktlösungsmechanismus. Das ist eine absolute Stärke unseres Landes", so Leitl. Zugleich sei die Bündelung der Kräfte das beste Abwehrmittel gegen "Polarisierer und Auseinander-Dividierer". Diese könne Österreich nicht gebrauchen, denn "Emotionen sind schnell geweckt, aber nur schwierig wieder verkraftet", betonte Leitl mit Blick auf den Ausgang der Gemeinderatswahlen in Wien.

Man benötige allerdings klare Antworten, eine klare Linie und entsprechende Handlungsweisen. Nur so würde man die Wählerinnen und Wähler überzeugen können. Mit den WBimpulsen sei ein solches klares und präzises Programm ausgearbeitet worden. "Und diese Rahmenbedingungen benötigen wir, um erfolgreich für das Land arbeiten zu können", so der WB-Präsident weiter. Von großer Bedeutung sei dabei das Wertefundament. Gerade der Wirtschaftsbund sei eine wertorientierte Gemeinschaft, was auch in den WBimpulsen zum tragen gekommen sei. Nur durch Werte könne Vertrauen der Menschen in diejenigen generiert werden, die das Land vertreten. "Und hier müssen wir mit gutem Beispiel voran gehen." Als vorbildliches Beispiel für vertrauensvolle Arbeit nannte Leitl die gemeinsame Kraftanstrengung von Unternehmen, Politik und Sozialpartnerschaft im Zuge der Wirtschaftskrise. Hier sei es trotz Einbruch der Wirtschaft gemeinsam gelungen, den Beschäftigungsrückgang im internationalen Vergleich gering zu halten. Dies schaffe Vertrauen.

Im Zusammenhang mit der Budgetkonsolidierung mahnte Leitl eine verantwortungsvolle Politik ein. Es gehe um das Wiederherstellen von Balance im Staatshaushalt, die nicht von "Blockierern und Verhinderern" in Frage gestellt werden dürfe. "Wir müssen an die nächsten Generationen denken, an die Ressourcen unseres Landes." Hier müsse der Wirtschaftsbund als Impulsgeber fungieren und "kurzsichtiger Schrebergartenmentalität" entschieden entgegentreten. "Stoppt die Besteuerer, stärkt die Erneuerer" - das müsse das Motto für die Verhandlungen sein, so der Wirtschaftsbund-Präsident abschließend.

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