- 29.09.2010, 10:13:36
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Postbus-Lohnabschluss durchschnittlich 1,75 Prozent Plus
Keine Nulllohnrunde beim Postbus
Wien (OTS/ÖGB) - Das Verhandlungsteam der Gewerkschaft der Post-
und Fernmeldebediensteten (GPF) hat am 28. September 2010 in den
Abendstunden nach zähen Verhandlungen mit ÖBB-Postbus-Chef Andreas
Fuchs ein passables Ergebnis für die Beschäftigten beim Postbus
erreicht.
Angestellte, Dienstordnungsangestellte und Bundesbeamte erhalten bis
zu einem Monatsbezug von Euro 4.110 einen Fixbetrag von 35 Euro.
Laufzeit des neuen Gehaltsabkommens: 1. September 2010 bis 31. August
2011. Die Nebengebühren werden zusätzlich um 1,62 Prozent erhöht.
Das Verhandlungsteam, angeführt von GPF-Vorsitzendem Gerhard Fritz
und Postbus-ZBR-Vorsitzendem Robert Wurm, zeigte sich mit dem
Ergebnis durchaus zufrieden.
"Damit konnten wir zumindest für über 90 Prozent der Beschäftigten,
die Lenker und Mechaniker, eine Abgeltung der Teuerung und damit
einen Kaufkraftverlust verhindern", sagte GPF-Vorsitzender Gerhard
Fritz.
"Dieser positive Gehaltsabschluss ist gerade in einer Zeit, in der
von Politik und Wirtschaft Nulllohnrunden gefordert werden, ein
besonderer Erfolg für die Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer. Das
haben sich die Beschäftigten durch ihren täglichen persönlichen
Einsatz für die Firma verdient", sagte ZBR-Vorsitzender Robert Wurm.
Jene Gehaltsgruppen, die davon profitieren, verdienen
durchschnittlich nicht mehr als 2.000 Euro.
Dass sich der Einsatz für die Interessen der Beschäftigten lohnt,
haben nicht zuletzt die Wahlergebnisse der Gewerkschaftswahl vom 21.
bis 23. September gezeigt. Robert Wurm hat mit seinem Team
österreichweit eine überragende Mehrheit von 91 Prozent erreicht.
Rückfragehinweis:
Gewerkschaft der Post - und Fernmeldebediensteten
Postbus-ZBR-Vors. Robert Wurm
Tel. 0664-6243900
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