- 27.09.2010, 11:56:13
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Oesterreichs Energie präsentiert "Ideen für die Zukunft"
Energiekongress 2010: Startschuss für Zukunftsprogramm in Richtung mehr Nachhaltigkeit und Innovation
Wien (OTS) - "Ideen für die Zukunft", das Zukunftsprogramm von
Oesterreichs Energie, stehen im Zentrum des ersten Branchenkongresses
der österreichischen E-Wirtschaft, der am 27. und 28. September 2010
in Linz stattfindet. "Österreichs E-Wirtschaft blickt damit nach
vorne und präsentiert Strategien, wie die Klima-Ziele und die
Vorgaben zum Ausbau der erneuerbaren Energien erreicht werden
sollen", erklärte Wolfgang Anzengruber, Präsident von Oesterreichs
Energie und Vorstandsvorsitzender VERBUND.
Mit insgesamt acht Themen, die das gesamte Nutzungs- und
Erzeugungsspektrum von Strom heute und in Zukunft abdecken, enthält
das Zukunftsprogramm Denkanstöße und Handlungsanleitungen, die
Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt werden sollen. Anzengruber:
"In den vergangenen Jahren haben wir das Haus der E-Wirtschaft
modernisiert und fit gemacht. Jetzt stehen wir vor einer neuen
Herausforderung. Die Zeit über Potenziale im erneuerbaren
Energiebereich zu sprechen, ist vorbei. Jetzt muss die Konzeption
einer nachhaltigen Gesamtarchitektur des Energiesystems der Zukunft
in den Fokus rücken." Gemeinsam will die E-Wirtschaft eine
umweltfreundliche Energieversorgung im europäischen Kontext
sicherstellen. Das soll Österreich in die Lage versetzen, die Chance
zu nützen, "Europas grüne Strombatterie" zu werden.
Anzengruber plädierte anlässlich der Präsentation des
Zukunftsprogramms für einen Schulterschluss von E-Wirtschaft,
Politik, Verwaltung, Industrie und Stromkunden: "Die E-Wirtschaft
braucht die Menschen und die Politik als Partner für die Gestaltung
der Zukunft, damit wir gemeinsam die Ziele erreichen können." Das
werde insgesamt große Vorteile haben. Es "bedeutet aber auch, dass
manche Menschen vielleicht eine neue Stromleitung in ihrer Umgebung
haben werden, oder einen Windpark", so der Präsident von Oesterreichs
Energie. Nach einem Jahrzehnt der Liberalisierung, wo kaum in neue
Infrastruktur investiert wurde, komme aber jetzt eine Ära der großen
Projekte. Der Ausbau der neuen Infrastruktur koste viel Geld.
Anzengruber forderte deshalb die Politik auf, darauf zu achten, dass
neue Energiesteuern die Investitionen nicht begrenzen sollten.
Energiemusterland Oberösterreich präsentiert Paradeprojekte
Oberösterreich, das Gastland des ersten Energiekongresses seit der
Liberalisierung des Strommarkts, sieht sich als Vorreiter auf dem Weg
in eine nachhaltigere Energiezukunft. Leo Windtner, Vizepräsident von
Oesterreichs Energie und Generaldirektor der Energie AG
Oberösterreich: "Wir haben bisher auf Wasserkraft, alternative
Energien und thermische Energieerzeugung gesetzt. Heute können wir
uns nicht mehr selbst mit Energie versorgen. Ziel muss es daher sein,
alle unsere Möglichkeiten auszuschöpfen. Daran arbeiten wir mit
Hochdruck in allen Bereichen unseres Tätigkeitsspektrums." Windner
ist überzeugt, dass Österreich die Wasserkraft weiter ausbauen muss,
denn "sie ist der Champion der erneuerbaren Energien." Man müsse aber
auch Wind, Sonne und Erdwärme viel mehr als bisher nutzen. Windtner:
"Wir haben mit dem Sonnenkraftwerk Eberstalzell ein Zeichen gesetzt.
Wir beweisen, dass Sonnenenergie ein Teil unserer Energiezukunft sein
kann und betreiben das Kraftwerk gezielt auch als Forschungsanlage,
um Möglichkeiten und Chancen der neuen Entwicklungen richtig
einschätzen zu können." Die Paradeprojekte des Energiemusterlands
Oberösterreich können zum Abschluss des Kongresses im Rahmen von
Exkursionen besichtigt werden.
Rückfragehinweis:
Oesterreichs Energie Ernst Brandstetter Pressesprecher Tel.: 0043 1 50198 - 260 mailto:[email protected] www.oesterreichsenergie.at
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