- 10.09.2010, 13:19:55
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Ökostrombericht unterstreicht Bedeutung der Wasserkraft
Oesterreichs Energie: Gute Position gesetzlich absichern und ausbauen
Wien (OTS) - Als Beweis, dass Österreichs E-Wirtschaft auf dem
richtigen Weg ist, bezeichnet Barbara Schmidt, die Generalsekretärin
von Oesterreichs Energie, den Ökostrombericht 2010 der
Regulierungsbehörde E-Control. Die nachhaltige Stromproduktion und
der flexible Erzeugungsmix dürften in Zukunft nicht benachteiltigt
werden.
Schmidt: "Aktuell geht es darum, im Wasserrechtsgesetz sowie bei der
Novelle des Elektrizitätswirtschafts-Organisationsgesetzes den
österreichischen Weg abzusichern. Wir brauchen eine Stärkung des
öffentlichen Interesses an der Wasserkraft und der österreichischen
Stromerzeugung." Insbesondere dürfe es zu keinen weiteren Belastungen
der Stromerzeugung und der Pumpspeicherung durch Netztarife kommen.
Ohne Ausbau der Pumpspeicher ist der Aufbau einer weitgehend
nachhaltigen Stromproduktion in Europa nicht denkbar. Deshalb habe
Deutschland in seinem neuen Energiekonzept die Bedeutung der
Pumpspeicher explizit hervorgehoben.
"Der Ökostrombericht 2010 bestätigt erneut deutlich die
außergewöhnliche Position Österreichs in Bezug auf nachhaltige
Stromproduktion in Europa", so Schmidt. Österreich ist demnach das
einzige EU-Land, das 65 Prozent des Inlandsstromverbrauchs aus
erneuerbaren Energieträgern erzeugt, deutlich mehr als Schweden, das
bei 54 Prozent liegt. Durch den geplanten Ökostromausbau soll der
Ökostromanteil bis 2015 auf 68 Prozent ansteigen. Schmidt: "Dazu
kommt noch Masterplan Wasserkraft, der keinerlei Förderungen
benötigt, während andere Länder wegen der hohen Kosten bereits
Förderkürzungen überlegen."
Hochmoderne thermische Kraftwerke mit Top-Wirkungsgraden
Rund 30 Prozent des in Österreich erzeugten Stroms werden in
thermischen Kraftwerken produziert. Im Schnitt ist der Wirkungsgrad
der österreichischen Kraftwerke laut Ökostrombericht seit 1997 von 35
Prozent auf knapp 44,3 Prozent gestiegen. Innerhalb von 18 Jahren
konnten die Kraftwerksbetreiber damit den Einsatz fossiler
Brennstoffe pro Kilowattstunde um mehr als ein Viertel reduzieren.
Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung, die gleichzeitig auch Fernwärme
liefern, kommen sogar auf Wirkungsgrade von bis zu 85 Prozent. Auf
sie entfallen bereits die Hälfte der thermischen Kraftwerksleistung
in Österreich. Schmidt: "Österreichs E-Wirtschaft ist damit auch bei
thermischen Kraftwerken Spitze im Umweltschutz."
Rückfragehinweis:
Oesterreichs Energie Ernst Brandstetter Pressesprecher Tel.: 0043 1 50198 - 260 mailto:[email protected] www.oesterreichsenergie.at
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