ÖH: Ausleben der eigenen Sexualität ist Menschenrecht

Transsexualität muss anerkannt werden

Wien (OTS) - "Das Ausleben der eigenen Sexualität ist ein Menschenrecht", stellt Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung in der Diskussion um den Verbleib einer transsexuellen Lehrerin in der HTL Sprengergasse klar. "In einer liberalen und pluralistischen Gesellschaft sollte es kein Problem mehr sein über scheinbar "Normales", egal in welchem Bereich und natürlich auch beim biologischen Geschlecht, zu reflektieren", fordert Thomas Wallerberberger vom ÖH Vorsitzteam in Richtung Elternverein und FPÖ "Bildungssprecher".

"Während andere Saaten wie Indien und Pakistan das dritte Geschlecht nun auch juristisch anerkennen, verharrt Österreich weiterhin in einer sturen Zwei-Geschlechter-Konzeption - hier braucht es noch viel Aufklärungsarbeit", so Mirijam Müller, Generalsekretärin der ÖH Bundesvertretung. "Die Wortspenden der FPÖ sind dabei in jedem Fall entbehrlich - offensichtlich fühlen sich einige Herren in der FPÖ von Transsexualität in Ihrer Männlichkeit bedroht", so Müller und Wallerberger abschließend.

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