- 31.08.2010, 15:11:19
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PRO-GE und GPA-djp zu IV: Es ist kein Versprechen einzulösen
Industrie soll endlich positive Signale an Beschäftigte senden
Wien (OTS/ÖGB) - "Dass sich die österreichische Wirtschaft die
Lohn- und Gehaltsabschlüsse des vergangenen Jahres sehr wohl leisten
konnte, das zeigen die aktuellen Unternehmensergebnisse. Die
Absicherung einer kontinuierlichen Einkommensentwicklung war in
Wirklichkeit ein wichtiger Krisenbewältigungsbeitrag. Bei keiner der
anstehenden Lohn- und Gehaltsrunden haben die Gewerkschaften
irgendwelche Versprechen einzulösen. Die Industrie soll endlich ihr
Krisengejammer aufgeben und die zuletzt gute Wirtschaftsentwicklung
durch positive Signale an die Beschäftigten, die durch ihr Engagement
einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, weiter stärken", kritisieren
die Vorsitzenden der Produktionsgewerkschaft PRO-GE, Rainer Wimmer,
und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus,
Papier (GPA-djp), Wolfgang Katzian, die heutigen Aussagen des
Präsidenten der Industriellenvereinigung, Veit Sorger, und seines
Generalsekretärs Markus Beyrer.++++
"Der Vorschlag der Industriellenvereinigung, die herbstlichen Lohn-
und Gehaltsverhandlungen originellerweise wieder mit
Flexibilisierungsforderungen zur Kürzung der Überstundenzuschläge zu
beginnnen, wird uns sicher nicht unerwartet treffen, ein wirklicher
Beitrag zu Verhandlungslösungen sieht aber anders aus. Zum Glück
sitzen Spitzenrepräsentanten der Industriellenvereinigung bei den
Lohn- und Gehaltsrunden nicht mit am Verhandlungstisch. Ich vertraue
darauf, dass die bewährten Verhandlungsteams auch heuer wieder zu
guten Lösung im Interesse des Industriestandortes Österreich finden
werden" so Wimmer.
"Einer sinnvollen Flexibilisierung der Arbeitszeit hat sich die
Gewerkschaft nie verschlossen, jeder Versuch, mit
Flexibilisierungsschritten die Einkommen der Beschäftigten zu
schmälern, ist bisher gescheitert und wird auch weiterhin scheitern.
Die Ankündigungen von Sorger & Co. geben wenig Hoffnung auf einen
vernünftigen Verhandlungverlauf im Herbst", ergänzt
GPA-djp-Vorsitzender Katzian.
Rückfragehinweis:
Gewerkschaft PRO-GE Öffentlichkeitsarbeit
Irene Steindl
Tel.: (01) 53 444-69 261, Mobil: 0664 6145 906
E-Mail: [email protected]
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GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 05 0301-21511, Mobil: 05 0301-61511
E-Mail: [email protected]
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