AUSSENDUNG DER DIREKTORENKONFERENZ DER ÖSTERREICHISCHEN BUNDESMUSEEN

Teilerfolg für Direktorenkonferenz Faymann steht der Errichtung eines Sonderbudget für Gegenwartskunst positiv gegenüber

Wien (OTS) - Heute, 30. August 2010, trafen im Auftrag der Direktorenkonferenz der Österreichischen Bundesmuseen Agnes Husslein-Arco, Peter Noever und Klaus Albrecht Schröder im Bundeskanzleramt mit Bundeskanzler Werner Faymann zusammen, um in Anwesenheit von Kulturministerin Claudia Schmied ihrer Forderung nach einem Sonderbudget für Gegenwartskunst Nachdruck zu verleihen.

Dieses Budget, so die Direktorenkonferenz, soll für außerordentliche Ausgaben der Bundesmuseen (Albertina, Belvedere, MAK, MUMOK) für Gegenwartskunst genützt und ausschließlich für außerordentliche Erfordernisse wie Ankäufe (auch von Nachlässen), einzigartige Kunstprojekte etc., die über die vorhandenen Möglichkeiten des jeweiligen Budgets der Bundesmuseen hinaus gehen, verwendet werden. Insbesondere soll dieses Sonderbudget für die Realisierung unvorhersehbarer, sich neu eröffnender, einmaliger Gelegenheiten zur Verfügung stehen, die raschen und flexiblen Handlungsbedarf erfordern.

Faymann zeigte großes Verständnis dafür, dass die Bundesmuseen zurzeit - trotz Erhöhung der Basisabgeltung - ihrer zentralen gesetzlichen Verpflichtung, zeitgenössische Kunst zu sammeln, nicht gerecht werden können. Er hält den Anstoß der Direktorenkonferenz für wichtig und will sich persönlich einsetzen, um - auch im Zusammenwirken mit privaten Förderern, Stiftern, großen Unternehmern etc. - den Bundesmuseen die Möglichkeit zu geben, zeitgenössische Kunst zu kaufen und wichtige Vor- und Nachlässe für Österreich zu besitzen.

"Wir sind zufrieden über die grundsätzliche Bereitschaft des Herrn Bundeskanzlers, sich für die Anliegen der Bundesmuseen einzusetzen. Er hat dazu ein unmissverständliches Bekenntnis abgegeben", zeigen sich die Direktoren unisono von dem positiven Ausgang des Gespräches erfreut. "Gerade in ökonomisch schwierigen Zeiten steht die Politik mehr denn je in der Verantwortung, das kulturelle Erbe von morgen zu sichern. Dies ist keine Ausgabe im herkömmlichen Sinn, sondern eine Investition in die Zukunft", sagen die drei Direktoren.

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