• 30.08.2010, 15:16:17
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AUSSENDUNG DER DIREKTORENKONFERENZ DER ÖSTERREICHISCHEN BUNDESMUSEEN

Teilerfolg für Direktorenkonferenz Faymann steht der Errichtung eines Sonderbudget für Gegenwartskunst positiv gegenüber

Wien (OTS) - Heute, 30. August 2010, trafen im Auftrag der
Direktorenkonferenz der Österreichischen Bundesmuseen Agnes
Husslein-Arco, Peter Noever und Klaus Albrecht Schröder im
Bundeskanzleramt mit Bundeskanzler Werner Faymann zusammen, um in
Anwesenheit von Kulturministerin Claudia Schmied ihrer Forderung nach
einem Sonderbudget für Gegenwartskunst Nachdruck zu verleihen.

Dieses Budget, so die Direktorenkonferenz, soll für
außerordentliche Ausgaben der Bundesmuseen (Albertina, Belvedere,
MAK, MUMOK) für Gegenwartskunst genützt und ausschließlich für
außerordentliche Erfordernisse wie Ankäufe (auch von Nachlässen),
einzigartige Kunstprojekte etc., die über die vorhandenen
Möglichkeiten des jeweiligen Budgets der Bundesmuseen hinaus gehen,
verwendet werden. Insbesondere soll dieses Sonderbudget für die
Realisierung unvorhersehbarer, sich neu eröffnender, einmaliger
Gelegenheiten zur Verfügung stehen, die raschen und flexiblen
Handlungsbedarf erfordern.

Faymann zeigte großes Verständnis dafür, dass die Bundesmuseen
zurzeit - trotz Erhöhung der Basisabgeltung - ihrer zentralen
gesetzlichen Verpflichtung, zeitgenössische Kunst zu sammeln, nicht
gerecht werden können. Er hält den Anstoß der Direktorenkonferenz für
wichtig und will sich persönlich einsetzen, um - auch im
Zusammenwirken mit privaten Förderern, Stiftern, großen Unternehmern
etc. - den Bundesmuseen die Möglichkeit zu geben, zeitgenössische
Kunst zu kaufen und wichtige Vor- und Nachlässe für Österreich zu
besitzen.

"Wir sind zufrieden über die grundsätzliche Bereitschaft des Herrn
Bundeskanzlers, sich für die Anliegen der Bundesmuseen einzusetzen.
Er hat dazu ein unmissverständliches Bekenntnis abgegeben", zeigen
sich die Direktoren unisono von dem positiven Ausgang des Gespräches
erfreut. "Gerade in ökonomisch schwierigen Zeiten steht die Politik
mehr denn je in der Verantwortung, das kulturelle Erbe von morgen zu
sichern. Dies ist keine Ausgabe im herkömmlichen Sinn, sondern eine
Investition in die Zukunft", sagen die drei Direktoren.

Rückfragehinweis:
Presse MAK
Monika Meryn
Tel.: T: (++43-1)711 36-229, F: (++43-1)711 36-227
mailto:[email protected]
http://www.mak.at

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