• 26.08.2010, 08:29:14
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Schön, wenn die Wohnung in neuem Glanz erstrahlt. Schlecht wenn die Gesundheit darunter leidet - Renovieren ohne Schadstoffe - AUDIO

Baierbrunn (OTS) - Da liegen Sie goldrichtig, wenn Sie jetzt die
Zeit nutzen, um Ihre Wohnung auf Vordermann zu bringen. Geräusch. Was
ist das für ein herrliches Gefühl, wenn alles fertig renoviert ist.
Die Kommode wird frisch gebeizt in das tapezierte Wohnzimmer
gestellt, wo schon die gelackten Fenster und Türen in neuem Glanz
erstrahlen. Schlecht ist es aber, wenn man von Farbe, Lack und Kleber
Kopfschmerzen, Atembeklemmungen oder Allergien bekommt, schreibt das
Internetportal "www.apotheken-umschau.de". Bevor man renoviert,
sollte man sich also nach umweltfreundlichen Materialien umschauen.
Chefredakteur Harald Mandl erklärt, welche Siegel Sicherheit geben,
damit die Gesundheit nicht auf der Strecke bleibt:

0-Ton: 22 Sekunden

Ja. Auf jeden Fall erwähnenswert und sicher schon vielen bekannt,
ist der Blaue Engel, ein Siegel für umweltfreundliche und
gesundheitlich verträgliche Produkte. Das Siegel "Goldenes M" steht
für schadstoffarme Möbel. Und noch ein wichtiges Siegel ist "nature
plus", geschrieben nature plus, das für nachhaltig hergestellte und
gesundheitlich unbedenkliche Produkte steht.

Und gerade bei Bodenbelägen sollten Sie ganz genau hinschauen, denn
die können es in sich haben:

0-Ton: 18 Sekunden

Teppiche sollten aus natürlichen Fasern sein und einen
Textilrücken haben, aber auch hier auf Gütesiegel achten, denn manche
Wollteppiche können z.B. Mottenschutzmittel enthalten. Bei
Bodenbelägen, die verklebt werden müssen, sollte man emissionsarme
Klebstoffe verwenden, die mit dem "Emicode-Siegel" ausgezeichnet
sind.

Selbst bei Wandfarben und Tapeten sollte man zu schadstoffarmen
Produkten greifen:

0-Ton: 18 Sekunden

In Vinyltapeten können Weichmacher und giftige zinnorganische
Verbindungen stecken. Bei Weichmachern besteht der Verdacht, dass sie
den Hormonhaushalt und die Fortpflanzungsfähigkeit negativ
beeinflussen. Als Alternativen bieten sich hier die klassische
Raufasertapete an, die unproblematisch ist und Wandfarben auf
Wasserbasis.

Manche Menschen können die natürlich vorkommenden Terpene in der
Farbe nicht vertragen. "www.apotheken-umschau.de" empfiehlt darum,
einen Geruchstest zu machen, in dem man etwas Farbe auf ein Stück
Papier streicht und dieses über Nacht in einem Glas verschließt. Am
nächsten Tag daran schnuppern und wer den Geruch nicht verträgt,
sucht sich besser ein anderes Produkt.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt
bitte an [email protected].

Audio(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Audio Service,
sowie im OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at

Rückfragehinweis:

Ruth Pirhalla
   Tel. 089 / 744 33 123
   Fax 089 / 744 33 459
   E-Mail: [email protected]
   www.wortundbildverlag.de
   www.apotheken-umschau.de

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