- 24.08.2010, 15:32:28
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Korrigierte Fassung OTS0037 Sommerbaustellen: Jährlich rund 400 Unfälle
Drei von vier Baustellenunfällen passieren in den Monaten April bis September. Vor allem Autobahnbaustellen sorgen für einen erhöhten Stresspegel.
Wien (OTS) - In OTS0037 muss es im zweiten Satz des zweiten
Absatzes richtig heißen: Im Jahr 2009 passierten 65 Unfälle auf
österreichischen Autobahnbaustellen, bei denen 97 Menschen verletzt
wurden.
Korrigierte Fassung:
In den wärmsten Monaten ist traditionell Baustellenzeit auf
Österreichs Straßen: Dementsprechend ereigneten sich knapp drei
Viertel aller Baustellenunfälle im Jahr 2009 in den Monaten April bis
September. Allein im Straßennetz der Asfinag gibt es heuer rund 180
Standorte, an denen gebaut wird. Hinzu kommen Baustellen auf Landes-
und Gemeindestraßen. "Baustellenbereiche erfordern erhöhte
Aufmerksamkeit und Konzentration. Kfz-Lenker müssen schnell umdenken,
um sich in der geänderten Verkehrssituation angemessen zu verhalten",
sagt Klaus Robatsch, Leiter des Bereichs Prävention im Kuratorium für
Verkehrssicherheit (KfV). Nicht immer gelingt das: Im Jahr 2009
passierten in Österreich 400 Unfälle bei Baustellen, bei denen 526
Menschen verletzt und neun getötet wurden. Jeweils rund die Hälfte
der Unfälle ereignete sich im Ortsgebiet bzw. im Freiland. Im
Ortsgebiet sind neben Pkws (51%), vor allem Radfahrer (16%) sowie
Mopeds und Kleinmotorräder (12%) an Baustellenunfällen beteiligt. Im
Freiland hingegen kommt es überwiegend für Pkw- (72%) und Lkw-Lenker
(16%) zu Unfällen im Baustellenbereich.
Achtung bei Autobahnbaustellen
Vor allem Autobahnbaustellen sorgen bei Kfz-Lenkern für einen
erhöhten Stress- und Aggressionspegel, da die Weiterfahrt durch
niedrige Geschwindigkeiten und manchmal Staubildung verzögert wird.
Im Jahr 2009 passierten 65 Unfälle auf österreichischen
Autobahnbaustellen, bei denen 97 Menschen verletzt wurden. "Viele
Fahrzeuglenker sind im Baustellenbereich zu schnell unterwegs. Durch
die Baustelle ist jedoch die Streckenführung verändert, häufig gibt
es auch Fahrbahnverengungen. Im Baustellenbereich muss daher die
Geschwindigkeit unbedingt reduziert und den geänderten
Straßenverhältnissen angepasst werden", betont Robatsch. Auf
Autobahnen ist im Baustellenbereich die linke Spur oft die engere.
Doch viele Fahrer wissen gar nicht, wie breit ihr Fahrzeug ist und
unterschätzen die Gefahr. "Knackpunkte bei Autobahnbaustellen sind
die Vorlauf- und Verzweigungsbereiche, da die Geschwindigkeit oft
nicht entsprechend reduziert sowie der notwendige Sicherheitsabstand
nicht eingehalten wird. Die Folge sind vor allem Auffahrunfälle",
erklärt Robatsch.
Kfz-Lenker verstärkt auf Baustellenbereich aufmerksam machen
Grundsätzlich besteht auf Österreichs Baustellen jedoch ein sehr
hoher Sicherheitsstandard. Oberstes Ziel ist es, Kfz-Lenker auf die
bevorstehenden Änderungen der Streckenführung aufmerksam zu machen,
um so einen homogenen Verkehrsfluss zu ermöglichen. "Maßnahmen, die
hier Wirkung zeigen, sind eine frühe Baustellenankündigung und
Hinweise auf Staus, z.B. durch mobile Verkehrsbeeinflussungsanlagen.
Auch der verstärkte Einsatz von Radargeräten und Section Control auf
problematischen Baustellenabschnitten sowie die Abstandsüberwachung
mit Warnanzeigen tragen zu einer Verbesserung der Unfallsituation in
Baustellenbereichen bei", schließt Robatsch.
Rückfragehinweis:
Kuratorium für Verkehrssicherheit, Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
Bakk.phil. Elisabeth Gerstendorfer
Tel.: 05 77 0 77-1906
mailto:[email protected]
www.kfv.at
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