FPÖ-Kickl: Wir müssen die ORF-Notbremse ziehen - Bergmann-Krtik berechtigt

Radiodirektion nicht nachbesetzen

Wien (OTS) - Zustimmung äußerte heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl zur Kritik von ORF-Urgestein Kurt Bergmann. "Der rote Postenschacher im ORF hat unerträgliche Ausmaße erreicht und übertrifft bei weitem noch die Vranizky/Zeiler-Junta der späten 90er-Jahre", so Kickl. Es sei höchste Zeit dem Treiben des selbstherrlichen Propagandastaatssekretärs Ostermayer ein Ende zu setzen, so Kickl, der die anderen Parteien aufforderte gemeinsam mit der FPÖ die "ORF-Notbremse" zu ziehen.

Offenbar versuche eine verzweifelte SPÖ vor den Steiermark-Wahlen, bei denen ihr massive Verluste drohen und die sie vermutlich auch einen Sitz im Stiftungsrat kosten werde, fragwürdige Personalentscheidungen gegen jede ökonomische Vernunft brutal durchzuboxen, sagte Kickl. Bestes Beispiel sei die de facto Demontage von Radiodirektor Mitsche, der durch einen Genossen ersetzt werden soll, so Kickl, der an alle, denen die Existenz einer öffentlich-rechtlichen Medienanstalt am Herzen liege appellierte, gemeinsam mit der FPÖ aufzustehen und den ORF aus dem Würgegriff der Löwelstrasse zu befreien.

Anders als Bergmann wundere es Kickl nicht, dass "...die vielen Kulturschaffenden in Österreich zusehen, wie die größte kulturelle Visitenkarte des Landes ruiniert wird". Hinge doch ein Großteil dieser "Kulturschaffenden" am Gängelband der roten Kultur-Mafia, die sich mit Subventionen und Aufträgen seit Jahrzehnten Dankbarkeitssozialisten züchte.

Es gelte jetzt aufgrund des zeitlichen Drucks als erste und wichtigste Aktion einen Schulterschluss der Vernunft gegen den wirtschaftlich haarsträubenden Versuch der Installierung eines neuen Radio-Direktors zustande zu bringen und der Idee, dass entweder der Generaldirektor oder einer der anderen Direktoren bis zur ohnehin anstehenden Neustrukturierung und Verkleinerung diese Agenden zum Nulltarif mit übernehme.

Die FPÖ stehe auch der Idee, die österreichische Bevölkerung mit wesentlichen Fragen des ORF, beginnend von den Gebühren bis hin zu den Strukturen, zu befassen prinzipiell aufgeschlossen gegenüber. Man sei jetzt fürs erste aber einmal gespannt, zu sehen, wie sich die an der öffentlichen Diskussion Beteiligten im Zuge der Stiftungsratssitzung in Sachen Radio-Direktor verhalten würden, schloss Kickl.

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