- 11.08.2010, 11:00:35
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FPÖ-Kickl: Wir müssen die ORF-Notbremse ziehen - Bergmann-Krtik berechtigt
Radiodirektion nicht nachbesetzen
Wien (OTS) - Zustimmung äußerte heute der freiheitliche
Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl zur Kritik von ORF-Urgestein Kurt
Bergmann. "Der rote Postenschacher im ORF hat unerträgliche Ausmaße
erreicht und übertrifft bei weitem noch die Vranizky/Zeiler-Junta der
späten 90er-Jahre", so Kickl. Es sei höchste Zeit dem Treiben des
selbstherrlichen Propagandastaatssekretärs Ostermayer ein Ende zu
setzen, so Kickl, der die anderen Parteien aufforderte gemeinsam mit
der FPÖ die "ORF-Notbremse" zu ziehen.
Offenbar versuche eine verzweifelte SPÖ vor den Steiermark-Wahlen,
bei denen ihr massive Verluste drohen und die sie vermutlich auch
einen Sitz im Stiftungsrat kosten werde, fragwürdige
Personalentscheidungen gegen jede ökonomische Vernunft brutal
durchzuboxen, sagte Kickl. Bestes Beispiel sei die de facto Demontage
von Radiodirektor Mitsche, der durch einen Genossen ersetzt werden
soll, so Kickl, der an alle, denen die Existenz einer
öffentlich-rechtlichen Medienanstalt am Herzen liege appellierte,
gemeinsam mit der FPÖ aufzustehen und den ORF aus dem Würgegriff der
Löwelstrasse zu befreien.
Anders als Bergmann wundere es Kickl nicht, dass "...die vielen
Kulturschaffenden in Österreich zusehen, wie die größte kulturelle
Visitenkarte des Landes ruiniert wird". Hinge doch ein Großteil
dieser "Kulturschaffenden" am Gängelband der roten Kultur-Mafia, die
sich mit Subventionen und Aufträgen seit Jahrzehnten
Dankbarkeitssozialisten züchte.
Es gelte jetzt aufgrund des zeitlichen Drucks als erste und
wichtigste Aktion einen Schulterschluss der Vernunft gegen den
wirtschaftlich haarsträubenden Versuch der Installierung eines neuen
Radio-Direktors zustande zu bringen und der Idee, dass entweder der
Generaldirektor oder einer der anderen Direktoren bis zur ohnehin
anstehenden Neustrukturierung und Verkleinerung diese Agenden zum
Nulltarif mit übernehme.
Die FPÖ stehe auch der Idee, die österreichische Bevölkerung mit
wesentlichen Fragen des ORF, beginnend von den Gebühren bis hin zu
den Strukturen, zu befassen prinzipiell aufgeschlossen gegenüber. Man
sei jetzt fürs erste aber einmal gespannt, zu sehen, wie sich die an
der öffentlichen Diskussion Beteiligten im Zuge der
Stiftungsratssitzung in Sachen Radio-Direktor verhalten würden,
schloss Kickl.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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