LH Dörfler fordert Bundesregierung zu raschem Handeln im Sinne der Dürreschädenopfer auf

Kärntner Nothilfswerk könnte sofort geöffnet werden, wenn zuständige Minister eine Adaptierung der Richtlinien des Katastrophenfonds vornehmen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Angesichts der seit Wochen andauernden Hitzewelle und den damit verbundenen Schäden in der heimischen Landwirtschaft sieht Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler dringenden Handlungsbedarf und wäre bereit, den Fördertopf des Kärntner Nothilfswerks für Opfer von Dürreschäden zu öffnen. "In solchen Ausnahmesituationen ist es notwendig, rasche Hilfe zu leisten. Die heimischen Landwirte brauchen einen starken Partner, der sie bei Ernteausfällen unterstützt und ihnen entsprechend finanziell unter die Arme greift", erklärte heute, Donnerstag, Dörfler.

Eine Öffnung dieses Fördertopfes des Nothilfswerks sei aber nur dann möglich, wenn sich Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich ebenfalls zu einer Unterstützung der Dürreopfer bekennt. Dieser müsste nämlich, wie bereits bei Dürreperioden in den vergangenen Jahren, die Richtlinien des Katastrophenfonds entsprechend adaptieren, damit eine Kofinanzierung und damit mehr Mittel für die Betroffenen der Dürreschäden sichergestellt werden können. "Nachdem es sich bei den durch die Hitzeperiode verursachten Dürreschäden um ein österreichweites Problem handelt, fordere ich Berlakovich und Finanzminister Josef Pröll zu dringendem Handeln auf", so Dörfler. Außerdem sei in einer derartigen Ausnahmesituation, die für Landwirte Existenz bedrohende Ausmaße annehmen könnte, eine unbürokratische Hilfeleistung dringend notwendig, statt groß in angelegten Gipfeln zu debattieren.

Sobald die Bundesregierung ihre Zustimmung erteilt, können geschädigte Landwirte bei Hitzeschäden und Ernteausfällen entsprechende Anträge bei den jeweiligen Gemeindeämtern einbringen. Die Formulare liegen in den Gemeindeämtern auf bzw. sind im Internet unter www.sicherheit.ktn.gv.at herunter zu laden. Nach Einbringen des Antrages prüft eine Schadensfeststellungskommission den Bedarf einer finanziellen Abgeltung des entstandenen Schadens.
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