- 14.07.2010, 11:44:45
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GR Omar Al-Rawi kassierte bereits am 27. Juni Vollmachten für einen Unterstützungstext
Am 13.7. wird der Text für Angriff auf IKG verwendet
Wien (OTS) - Bereits am 27. Juni 2010 ersuchte GR Omar Al-Rawi in
seinem Dienstmail als Gemeinderat (spw.at) per Rundschreiben
muslemische Organisationen um Solidarisierung.
Am 13.7. verwendet er den gleichen Text im Namen der muslemischen
Organisationen, die offenbar die Kritik der Israelitischen
Kultusgemeinde (IKG) an Omar Al-Rawi, die durchaus keine
"islamfeindliche Agitation" darstellte, inhaltlich nicht kannten.
Die IKG nimmt nicht an, daß der Hinweis auf Terrorismusnähe einer
Organisation und Fundamentalismus ernsthaft mit Islamfeindlichkeit
gleichzusetzen ist.
Dies ist eine Beleidigung der vielen muslemischen Österreicher, die
mit der jüdischen Gemeinde in guten Beziehungen stehen.
Es stellt sich die Frage, ob nicht der dem Gemeinderat vorgelegte
Text schon vorher vorbereitet wurde, da der Konflikt um den
provokativen Schiffskonvoi absehbar war.
Die interreligiöse Hetze eines Gemeinderates unter Verwendung der ihm
aufgrund seiner Funktion zur Verfügung stehenden Infrastruktur muss
endlich ihr Ende finden!
Israelitische Kultusgemeinde Wien
Anhang:
quote
Subject: Bitte um Unterstützung: Solidaritätserklärung mit Omar Al
Rawi
From: [email protected]
Date: Sun, 27 Jun 2010 23:30:11
dies ist eine klare frage. und bitte um antwort falls ihr den text
mittragen würdet?
salam.
Omar
Salam, liebe Geschwister,
unten eine Erklärung, gedacht für alle muslimische Vereine mit der
Bitte um Unterstützung.
Solidaritätserklärung mit Omar Al Rawi
Wir erklären uns hiermit mit dem Abgeordneten des Wiener Landtages
und Integrationsbeauftragten der Islamischen Glaubensgemeinschaft DI
Omar Al Rawi solidarisch. Wir weisen die Versuche der offiziellen
politischen Führungspersonen der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG)
Dr. Muzicant und Mag. Fastenbauer ihn mundtot zu machen aufs
Schärfste zurück.
Die infamen Behauptungen gegen Omar Al-Rawi werden nicht wahrer,
indem sie ständig wiederholt werden. Wir verstehen uns
selbstverständlich als deklarierte Feinde des Antisemitismus und
erwarten uns von der Führung unserer jüdischen Brüder und Schwestern
in Österreich mit gleicher Selbstverständlichkeit ein Ende der
islamfeindlichen Agitation. Trotz unserer unterschiedlichen
Auffassungen im Nahost-Konflikt rufen wir die offizielle jüdische
Gemeinde dazu auf zu einem vernünftigen und freundschaftlichem
interkonfessionellem Miteinander zurückzufinden.
Wien, 23. Juni 2010
unquote
Rückfragehinweis:
Israelitische Kultusgemeinde, Tel: (01) 53104 - 105
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