LH Dörfler reist nach Brüssel

Gespräche über Zukunft der europäischen Verkehrspolitik - Treffen mit Generaldirektor Ruete und hochrangigen Vertretern der Verkehrskommission

Klagenfurt (OTS/LPD) - Kommenden Donnerstag weilt Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler in Brüssel. Er wird bei seinem Besuch weitere Gespräche zur Baltisch-Adriatischen-Achse und zur Zukunft der europäischen Verkehrspolitik führen. Im Mittelpunkt der Reise steht ein Treffen mit dem Generaldirektor der Generaldirektion für Energie und Verkehr, Matthias Ruete, und mit dem Kabinett von Verkehrskommissar Siim Kallas. "Die richtungweisenden Entscheidungen der vergangenen Wochen geben uns die Möglichkeit, die Zukunft der europäische Verkehrspolitik maßgeblich mitzugestalten", gab heute, Sonntag, Dörfler bekannt.

Bereits im April dieses Jahres konnte Dörfler bei seinem letzten Brüssel Besuch den damaligen Verkehrskommissar und Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, sowie die Direktorin für Binnenmarkt und Nachhaltigkeit, Anne Houtman, für das Jahrhundertprojekt Koralmbahn gewinnen. "Nach dem klaren Bekenntnis und dem Beseitigen sämtlicher Unsicherheiten seitens der österreichischen Bundesregierung, kann nun endlich an dem wirtschaftspolitisch so wichtigen Koralmprojekt weitergebaut werden", betont der Verkehrsreferent. Sein Ziel ist es, die prioritäre TEN-Reihung für diese Achse zu erreichen, um für sich EU-Mittel lukrieren zu können.

Das im April vom Landeshauptmann vorgestellte EU-Projekt BATCo (Baltic- Adriatic Transport Cooperation) und die damit verbundene Weiterentwicklung der Baltisch-Adriatischen Achse als Verkehrs-, Kooperations- und Wirtschaftsraum wird ebenfalls Thema der Gespräche sein. Durch die Verbindung der Verkehrssysteme (Bahn/Schiff) sowie der Länder entlang der Achse könne ein großer Nutzen gezogen werden. Wirtschafts-, Logistik- und Entwicklungspotentiale würden mit dem EU-Projekt erarbeitet und entwickelt, wodurch sich viele neue Chancen auftun würden, die es für Kärnten bislang nicht gegeben habe. "Die Verkehrs- und Standortqualität von Kärnten kann damit stark verbessert werden", so Dörfler.
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