- 11.07.2010, 08:47:56
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LH Dörfler reist nach Brüssel
Gespräche über Zukunft der europäischen Verkehrspolitik - Treffen mit Generaldirektor Ruete und hochrangigen Vertretern der Verkehrskommission
Klagenfurt (OTS/LPD) - Kommenden Donnerstag weilt Verkehrsreferent
Landeshauptmann Gerhard Dörfler in Brüssel. Er wird bei seinem Besuch
weitere Gespräche zur Baltisch-Adriatischen-Achse und zur Zukunft der
europäischen Verkehrspolitik führen. Im Mittelpunkt der Reise steht
ein Treffen mit dem Generaldirektor der Generaldirektion für Energie
und Verkehr, Matthias Ruete, und mit dem Kabinett von
Verkehrskommissar Siim Kallas. "Die richtungweisenden Entscheidungen
der vergangenen Wochen geben uns die Möglichkeit, die Zukunft der
europäische Verkehrspolitik maßgeblich mitzugestalten", gab heute,
Sonntag, Dörfler bekannt.
Bereits im April dieses Jahres konnte Dörfler bei seinem letzten
Brüssel Besuch den damaligen Verkehrskommissar und Vizepräsidenten
der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, sowie die Direktorin für
Binnenmarkt und Nachhaltigkeit, Anne Houtman, für das
Jahrhundertprojekt Koralmbahn gewinnen. "Nach dem klaren Bekenntnis
und dem Beseitigen sämtlicher Unsicherheiten seitens der
österreichischen Bundesregierung, kann nun endlich an dem
wirtschaftspolitisch so wichtigen Koralmprojekt weitergebaut werden",
betont der Verkehrsreferent. Sein Ziel ist es, die prioritäre
TEN-Reihung für diese Achse zu erreichen, um für sich EU-Mittel
lukrieren zu können.
Das im April vom Landeshauptmann vorgestellte EU-Projekt BATCo
(Baltic- Adriatic Transport Cooperation) und die damit verbundene
Weiterentwicklung der Baltisch-Adriatischen Achse als Verkehrs-,
Kooperations- und Wirtschaftsraum wird ebenfalls Thema der Gespräche
sein. Durch die Verbindung der Verkehrssysteme (Bahn/Schiff) sowie
der Länder entlang der Achse könne ein großer Nutzen gezogen werden.
Wirtschafts-, Logistik- und Entwicklungspotentiale würden mit dem
EU-Projekt erarbeitet und entwickelt, wodurch sich viele neue Chancen
auftun würden, die es für Kärnten bislang nicht gegeben habe. "Die
Verkehrs- und Standortqualität von Kärnten kann damit stark
verbessert werden", so Dörfler.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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