• 09.07.2010, 13:44:33
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Interkulturelles Jugendtreffen in Serbien: Bunt, lebhaft, demokratisch

Siebentägige Aktion von Caritas und ERSTE Stiftung im serbischen Sokobanja mit 37 TeilnehmerInnen aus sieben Ländern war ein voller Erfolg

Wien (OTS) - Mit einem bunten und lebhaften Fest ging am
Freitag, den 9.Juli, ein siebentägiges interkulturelles Jugendtreffen
im serbischen Sokobanja zu Ende. Insgesamt 37 Kinder und Jugendliche
zwischen 12 und 14 Jahren aus Österreich, Bulgarien, der
tschechischen Republik, Rumänien, Serbien, der Slowakei und der
Ukraine hatten sich im Rahmen eines Kinderparlaments und diverser
gemeinsamer Aktivitäten mit Themen wie Diskriminierung, Kinderrechten
und kultureller Vielfalt auseinandergesetzt. Auch Freizeitaktivitäten
(gemeinsames Kochen, Kunstworkshop, Fußballturnier) kamen nicht zu
kurz.

Initiiert wurde das Treffen vom KomenskyFond, einer Initiative der
Caritas und der ERSTE Stiftung. Er wurde geschaffen, um Menschen in
schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Situationen zu helfen,
Bildungschancen wahrzunehmen und um das Bewusstsein zu fördern, dass
Bildung der wirkungsvollste Weg aus der Armut ist.

"Vorurteile und Barrieren beginnen im Kopf. Man kann gar nicht
früh genug damit beginnen, kulturellen Austausch zu fördern und das
Verständnis für andere Länder und Kulturen zu stärken", ist Franz
Karl Prüller von der ERSTE Stiftung überzeugt. "Besonders Kindern aus
benachteiligten Verhältnissen, etwa Roma-Kinder oder auch
Straßenkinder, sollten zudem durch das Treffen die Chance erhalten,
ihr Selbstbewusstsein zu stärken und in der Gemeinschaft mit
Gleichaltrigen ein paar unbeschwerte Tage zu erleben", nennt Barbara
Reiterer von der Caritas ein weiteres Ziel des Jugendtreffens.

Dass diese Rechnung aufgegangen ist, beweisen die Aussagen der
TeilnehmerInnen selbst: "Ich bin sehr froh dass ich hier war, denn
nun weiß ich, dass Kinder viele verschiedene Rechte haben.
Beispielsweise haben wir das Recht darauf, eine medizinische
Versorgung zu erhalten. Das ist sehr wichtig für ein glückliches
Leben", sagt Tomás M. aus Jihlava, Tschechien.

Und Srebra M. aus der Roma-Siedlung Banya in Bulgarien ergänzt:
"Ich nehme mit nachhause, dass ich auch als Kind das Recht habe,
mich sicher und geborgen zu fühlen und vor Gewalt beschützt zu
werden. Außerdem habe ich mir nicht gedacht, dass es so viel Spaß
macht, Zeit mit so vielen Kindern aus anderen Ländern zu verbringen.
Obwohl wir andere Sprachen sprechen, haben wir uns trotzdem
verstanden."

Rückfragehinweis:
Silke Ruprechtsberger, Caritas Österreich - Kommunikation
Tel: 01/48831 - 417 bzw. 0664/82 66 909

Jovana Trifunovic, ERSTE Stiftung - Kommunikation
Tel: 050100 - 15844, mobil 050100 - 615844

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