Arbeiterkammer fordert erneut "Jobticket" für alle Öffis - Zehntausende Pendler im Bundesland könnten davon profitieren

Linz (OTS) - Das Vorzeigemodell des Linzer "Jobtickets" sollte für Öffis im ganzen Bundesland gelten, fordert die Arbeiterkammer erneut. "Zehntausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die pendeln müssen, könnten sich damit viel Geld sparen", zeigt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer auf. "Und es wäre ein zusätzlicher Anreiz zum Umstieg auf Öffis."

Das Linzer "Jobticket" funktioniert sehr einfach und hat viele Vorteile: Unternehmen zahlen jedes Monat für jede/n Mitarbeiter/-in zwei Euro an die Linz-Linien. Damit erwerben die Beschäftigten das Recht, die Linzer Jahresnetzkarte um 40 Prozent günstiger zu kaufen. Das Netzticket kostet nur 222 Euro pro Jahr statt 370.

Mehr als 3.000 Linzer Arbeitnehmer/-innen aus 203 Betrieben nutzen dieses Angebot bereits. Doch es sollte auf ganz Oberösterreich ausgedehnt werden, fordert die Arbeiterkammer erneut vom Land Oberösterreich.

Oberösterreichweit kämen Zehntausende Pendlerinnen und Pendler für dieses attraktive Angebot infrage und hätten einen zusätzlichen Anreiz zum Umstieg auf Bahn, Bus und Bim. Verkehrsstress und nervenaufreibende Parkplatzsuche würden damit der Vergangenheit angehören.

"Das Jobticket würde eine klassische Win-Win-Situation schaffen, bei der alle Beteiligten profitieren könnten", erläutert Präsident Johann Kalliauer die AK-Forderung: Die Mitarbeiter/-innen kommen günstig, bequem und stressfrei zur Arbeit und können am Wochenende mit ihrer Familie gratis fahren. Die Umwelt profitiert von der Reduktion der Emissionen. Die teilnehmenden Betriebe haben weniger Parkplatzprobleme und können das Jobticket auch für Dienstfahrten nützen. Und nicht zuletzt haben die Öffentlichen Verkehrsmittel mehr Nutzerinnen und Nutzer.

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