- 08.07.2010, 08:42:22
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Arbeiterkammer fordert erneut "Jobticket" für alle Öffis - Zehntausende Pendler im Bundesland könnten davon profitieren
Linz (OTS) - Das Vorzeigemodell des Linzer "Jobtickets" sollte für
Öffis im ganzen Bundesland gelten, fordert die Arbeiterkammer erneut.
"Zehntausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die pendeln müssen,
könnten sich damit viel Geld sparen", zeigt AK-Präsident Dr. Johann
Kalliauer auf. "Und es wäre ein zusätzlicher Anreiz zum Umstieg auf
Öffis."
Das Linzer "Jobticket" funktioniert sehr einfach und hat viele
Vorteile: Unternehmen zahlen jedes Monat für jede/n Mitarbeiter/-in
zwei Euro an die Linz-Linien. Damit erwerben die Beschäftigten das
Recht, die Linzer Jahresnetzkarte um 40 Prozent günstiger zu kaufen.
Das Netzticket kostet nur 222 Euro pro Jahr statt 370.
Mehr als 3.000 Linzer Arbeitnehmer/-innen aus 203 Betrieben nutzen
dieses Angebot bereits. Doch es sollte auf ganz Oberösterreich
ausgedehnt werden, fordert die Arbeiterkammer erneut vom Land
Oberösterreich.
Oberösterreichweit kämen Zehntausende Pendlerinnen und Pendler für
dieses attraktive Angebot infrage und hätten einen zusätzlichen
Anreiz zum Umstieg auf Bahn, Bus und Bim. Verkehrsstress und
nervenaufreibende Parkplatzsuche würden damit der Vergangenheit
angehören.
"Das Jobticket würde eine klassische Win-Win-Situation schaffen,
bei der alle Beteiligten profitieren könnten", erläutert Präsident
Johann Kalliauer die AK-Forderung: Die Mitarbeiter/-innen kommen
günstig, bequem und stressfrei zur Arbeit und können am Wochenende
mit ihrer Familie gratis fahren. Die Umwelt profitiert von der
Reduktion der Emissionen. Die teilnehmenden Betriebe haben weniger
Parkplatzprobleme und können das Jobticket auch für Dienstfahrten
nützen. Und nicht zuletzt haben die Öffentlichen Verkehrsmittel mehr
Nutzerinnen und Nutzer.
Rückfragehinweis:
Arbeiterkammer Oberösterreich, Kommunikation
Mag. (FH) Wolfgang Spitzbart
Tel.: (0732) 6906-2186
mailto:[email protected]
http://www.arbeiterkammer.com
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