- 07.07.2010, 10:56:12
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Greenpeace-Protest am Stephansplatz: BP - NEIN TANKE!
Umweltschützer bieten Passanten die Möglichkeit zu protestieren
Wien (OTS) - Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace starten
heute gemeinsam mit Passanten am Stephansplatz anlässlich der Ölpest
im Golf von Mexiko eine Protestaktion. Denn seit nunmehr zwei Monaten
schafft es der Ölkonzern BP nicht, das Leck am Meeresgrund zu
dichten. Aus diesem Grund bietet Greenpeace heute allen
Interessierten die Möglichkeit, ihrem Unmut über BP Luft zu machen
und sich auf einem 225 Quadratmeter großen Transparent zu verewigen.
"Mit dieser Aktion zeigen wir BP, dass ihre Vorgehensweise
unverantwortlich war und immer noch ist", stellt Jurrien Westerhof,
Energiesprecher von Greenpeace, fest. "Damit so etwas in Zukunft
nicht mehr vorkommen kann, müssen alle Tiefsee-Bohrungen gestoppt
werden", so Westerhof weiter.
Unter dem Motto "BP - NEIN TANKE" ruft Greenpeace die Autofahrer
erneut dazu auf, BP die kalte Schulter zu zeigen. "Um BP zum Handeln
zu bewegen, ist es notwendig, dass die Konsumenten ein klares Zeichen
an den Ölkonzern senden, indem sie ihren Sprit nicht bei einem
Unternehmen beziehen, das die größte Ölpest aller Zeiten verursacht
hat", appelliert Greenpeace-Sprecher Jurrien Westerhof.
In Zukunft wird es entscheidend sein, die richtigen Lehren aus
dieser Katastrophe zu ziehen. Greenpeace fordert BP also auf, alle
Tiefsee-Ölbohrungen umgehend zu stoppen. Denn mit dem Schwinden der
leicht zu fördernden Vorräte muss die Ölindustrie immer öfter Quellen
in der Tiefsee, im Polarmeer oder im Teersand anzapfen, die nur unter
schwierigsten Bedingungen und gewaltigen Kosten erschließbar sind.
"Wir müssen uns endlich die Frage stellen, wie viele Risiken und wie
viel Umweltverschmutzung wir in Kauf nehmen, um die letzten Tropfen
Öl aus der Erde zu quetschen", ruft Westerhof ins Gedächtnis. "Es
muss ein sofortiges Verbot für alle weiteren Tiefsee-Bohrungen geben,
sonst ist die nächste Katastrophe vorprogrammiert - und die könnte
möglicherweise das Mittelmeer oder die Nordsee treffen", so Westerhof
weiter.
Am Stephansplatz können heute alle Menschen, die mit dem
Krisenmanagement von BP nicht einverstanden sind, ihrem Unmut
Ausdruck verleihen, sich auf einem 225 Quadratmeter großen
Transparent verewigen und so gemeinsam ein Zeichen setzen. "Es reicht
- und das zeigen wir BP heute", so Westerhof abschließend.
Rückfragehinweis:
Dipl.-Ing. Jurrien Westerhof,
Energiesprecher Greenpeace, Tel.: 0664-6126701
Melanie Beran, Pressesprecherin Greenpeace, Tel.: 0664-6126718
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