- 06.07.2010, 11:43:47
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Unfallstatistik 1. Halbjahr: Erfreuliche Bilanz
Wien (OTS) - Die heute von Verkehrsministerin Doris Bures
veröffentlichten Unfallzahlen für die Monate Jänner bis Mai 2010
zeigen einen erfreulichen Rückgang bei Verkehrsunfällen: Die Zahl der
Unfälle ist im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres um 8,9
Prozent zurückgegangen, die Zahl der Verletzten um 9,2 Prozent und
die Zahl der Getöteten um 13,2 Prozent. Besonders positiv zu sehen
ist der Rückgang bei Alkoholunfällen. "Die sinkende Zahl bei
Alkoholunfällen ist auf die Kombination aus Strafverschärfung, mehr
Kontrollmöglichkeiten dank der Alkoholvortestgeräte und
bewusstseinsbildende Maßnahmen zurückzuführen. Die gesetzten
Maßnahmen sind Schritte in die richtige Richtung und müssen weiterhin
konsequent verfolgt werden", betont Thann.
Eine ähnlich positive Entwicklung zeigt sich bei der Zahl der
Mopedunfälle - sie sind im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum
ersten Halbjahr 2009 um 16,5 Prozent zurückgegangen. "Die verbesserte
Mopedausbildung, die seit September 2009 in Kraft ist, sieht deutlich
mehr Praxisstunden für 15-jährige Fahranfänger vor und trägt dadurch
maßgeblich dazu bei, die Beherrschung des Fahrzeugs und Koordination
im Straßenverkehr zu verbessern. Das macht sich auch in den
Unfallzahlen sichtbar. Gerade jetzt dürfen wir die Hände aber nicht
in den Schoß legen, sondern müssen weiter in diese Richtung
arbeiten", sagt Thann.
Ein Problemfeld sind allerdings nach wie vor Fußgängerunfälle.
Während in den Monaten Jänner bis Mai 2009 ein Fußgänger tödlich
verunglückte, waren es heuer bereits sechs Menschen, die ihr Leben
als Fußgänger im Straßenverkehr verloren. "Wir setzen uns für die
Videoüberwachung von Schutzwegen, vor allem an gefährlichen und
exponierten Stellen wie z.b. Schulen, ein - vorerst als Pilotprojekt.
Zusätzlich sollten alle bestehenden Schutzwege auf ihre
Sinnhaftigkeit und Konformität mit Sicherheitsvorschriften überprüft
werden. Denn nur sinnvoll angelegte Zebrastreifen können von
Autofahrern rechtzeitig erkannt werden und Fußgängern dadurch
wirklich Schutz bieten", schließt Thann.
Rückfragehinweis:
Kuratorium für Verkehrssicherheit, Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
Bakk.phil. Elisabeth Gerstendorfer
Tel.: 05 77 0 77-1906
mailto:[email protected]
www.kfv.at
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