FPÖ-Neubauer: Italiens Ultimatum an Südtirol ist Verstoß gegen das Autonomie-Statut

Bundesregierung muss endlich reagieren

Wien (OTS) - "Angesichts der unverhohlenen Drohung des
italienischen Regionenministers Raffaele Fitto an Südtirol durch ein Ultimatum muss die Frage erlaubt sein, wie lange Landeshauptmann Durnwalder und die österreichische Bundesregierung diesem Treiben schweigend zusehen, während sich Italien wie eine Besatzungsmacht im südlichen Tirol gebärdet", so der freiheitliche Südtirolsprecher NAbg. Werner Neubauer. Fitto hatte verlangt, dass alle Wege-Schilder bis Ende Juni zweisprachig bzw. zweinamig gestaltet sein müssen.

"Der Regionenminister soll sich um die Entfernung der faschistischen Relikte in Südtirol kümmern, die eine Schande für eine Kulturnation im Herzen Europas darstellen und nicht in völliger Verkennung der Rechtssituation die tolomeiischen Phantasienamen in Südtirol zum Gegenstand seiner billigen, nationalistischen Politik machen, die im 21. Jahrhundert völlig fehl am Platz ist", so Neubauer.

Es sei beschämend, dass Italien sich Regionalminister mit hohen Einkommen leiste, die nicht einmal ihre eigene Zuständigkeit kennen würden, liegen doch die Fragen der Ortsnamengebung immer noch in der Zuständigkeit des Landes Südtirol und nicht in der Italiens. Andererseits werde durch ein solches Verhalten Italiens letztendlich allen noch bestehenden Zweiflern deutlich vor Augen geführt, dass nur der Weg in die Selbstbestimmung, solche Zustände in Zukunft verhindern können werde.

"Ich fordere deshalb die Vertreter der österreichischen Bundesregierung auf, diesem Treiben nicht länger zuzusehen und darauf zu drängen, dass Italien die Geschichte nicht wieder verfälscht und die falschen Ortsnamen durch rechtswidrige Vorgänge - wie im vergangenen Dezember 2009 - erneut zu legalisieren versucht", erklärt der FPÖ-Südtirolsprecher.

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