FPÖ-Königshofer: Fragwürdige Vorgehensweise bei Besetzung des neuen Vorstandsvorsitzenden der HYPO-Tirol AG

Wien (OTS) - Im Zuge der Ausschreibung für den Posten eines neuen Vorstandsvorsitzenden der HYPO-Tirol AG hat der Tiroler FPÖ-NAbg. DDr. Werner Königshofer Interesse an ebendieser Position gezeigt und verfahrensgemäß seine Bewerbung an die zuständige Personalagentur gerichtet.

Man habe ihn, wie Königshofer berichtet, daraufhin in einem Schreiben mitgeteilt, dass er trotz seiner "unbestrittenen Qualifikation" nicht dem "mit dem Auftraggeber präzisierten" Anforderungsprofil entspreche. Und genau hier liege jedoch die Krux, so Königshofer. Es sei auffallend, dass dies vermutlich genau jene Vorgehensweise ist -nämlich die Anforderungen "nachträglich zuzuschneiden", die man verwendet um letztendlich möglicherweise seinen farblich gewünschten und genehmen Kandidaten in diese Position zu hieven.

Im Interesse der Bank, des Landes Tirol und seiner Bürger ist Königshofer nun dringend um Antworten bemüht, die weiteren Aufschluss über die seltsame Arte und Weise geben sollen, ein Anforderungsprofil nach der Ausschreibung "zu präzisieren", da es sich hierbei ja um eine ganz klare Abänderung der ursprünglichen Ausschreibung handle.

Zudem sei interessant, so Königshofer, in Erfahrung zu bringen, ob der Auftraggeber jener Präzisierung der alte oder der neue Aufsichtsrat gewesen sei. "Nachdem es sich bei der HYPO-Tirol AG neben der TIWAG um das wichtigste Unternehmen im Eigentum des Landes Tirol handelt, bin ich der Meinung, dass bei der Ausschreibung einer so wichtigen Position größtmögliche Transparenz zu gelten hat, um die optimalste Lösung sicherstellen zu können. Eine nachträgliche, geheime Präzisierung des Anforderungsprofils scheint dies nicht gerade zu gewährleisten. Ebenso bin ich davon überzeugt, dass auch die österreichische Bankenaufsicht (OeNB und FMA) größtes Interesse daran hat, dass ein so wichtiges Institut personell optimal besetzt wird", beton Königshofer abschließend.

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