- 22.06.2010, 14:24:01
- /
- OTS0205 OTW0205
Vorstand der ÖBB-Infrastruktur auf drei Mitglieder reduziert
Aufsichtsrat beschließt neue Ressortverteilung
Wien (OTS) - "Der Vorstand der ÖBB-Infrastruktur AG wird von fünf
auf drei Mitglieder verringert", berichtet heute der
Aufsichtsratsvorsitzende der ÖBB-Infrastruktur AG, Franz Seiser. Das
sei ein klares Signal, dass der ÖBB-Konzern effizientere und
schlankere Strukturen einführe und dabei bei der Spitze beginne.
Möglich wird die Reduktion von Vorstandsfunktionen durch eine
Neuverteilung von Ressorts und Aufgaben. Vorstandssprecher Andreas
Matthä übernimmt ab 1. Juli 2010 zu seinen bisherigen Aufgaben
künftig auch die Funktion des CFO. Vorstand Georg-Michael Vavrovsky
wird zusätzlich zum bisherigen Bereich Neu- und Ausbau auch den
Bereich Anlagenservice übernehmen. Das Mandat von Herwig Wiltberger,
bereits bisher für den Netzbetrieb zuständig, wird verlängert. Er
übernimmt zusätzlich den Geschäftsbereich Kraftwerke.
Arnold Schiefer, bisher für Interne Dienstleistungen zuständig, hat
sein Vorstandsmandat zurückgelegt. Er wird eine neue Stabstelle
Change Management aufbauen und führen und so die im Vorjahr formal
durchgeführte Zusammenlegung der beiden
ÖBB-Infrastrukturgesellschaften inhaltlich und strukturell
vorantreiben, vor allem auch die Restrukturierung im Bereich Anlagen
Services.
Der bisherige Finanzvorstand Gilbert Trattner hat ebenfalls sein
Mandat zurück gelegt. Er wird mit dem Beteiligungsmanagement sowie
mit der Geschäftsführung von RailEquipment und Mungos Sicher & Sauber
GmbH betraut. Beide Gesellschaften sind Töchter der ÖBB-Infrastruktur
AG.
Diese neue Ressortverteilung wirkt sich auch auf die Strukturen und
Abläufe aus und wird durch die Zusammenführung von Stäben und
Geschäftsbereichen zu einer Verschlankung der internen Organisation
führen. "Im Jahr 2009 war das vorrangige Ziel, die beiden
Infrastrukturgesellschaften formal zusammenzuführen und eine
gemeinsame Geschäftslogik für die Infrastruktur - von Planung und
Erhaltung über den Betrieb - zu schaffen. Dieses Ziel wurde
konsequent erfüllt. Jetzt geht es darum, die Effizienzgewinne aus der
Fusion zu heben. Mit der neuen Ressortverteilung im Vorstand haben
wir dafür die notwendigen Voraussetzungen geschaffen", so
Aufsichtsratsvorsitzender Franz Seiser.
Weiters beschloss der Aufsichtsrat, den zentralen IT-Provider für den
gesamten ÖBB-Konzern als Tochtergesellschaft innerhalb der
ÖBB-Infrastruktur AG einzurichten. Damit sollen die auf mehrere
Konzernteile verstreuten Zuständigkeiten für diesen wichtigen Bereich
zusammengeführt und die Qualität der IT-Dienstleistung weiter
gesteigert werden.
Ebenfalls beschlossen wurde die schrittweise Überführung des Bereichs
Verschub in die ÖBB-Produktion GmbH. In einem ersten Schritt wird das
Management dieses Bereichs der ÖBB-Produktion GmbH unterstellt. Die
ÖBB-Produktion GmbH ist ein Tochterunternehmen der
Absatz-Gesellschaften ÖBB-Personenverkehr AG und Rail Cargo Austria.
"Mit allen diesen Beschlüssen setzt der Aufsichtsrat und das
Management des Konzerns die Eigentümervorgaben konsequent um.
Einerseits sparen wir an der Spitze und bei den Overhead-Kosten,
andererseits forcieren wir Qualität und Effizienz", so Franz Seiser
abschließend.
Rückfragehinweis:
Michael Wimmer
Konzernkommunikation, ÖBB-Holding AG
Tel.: +43 1 93000 44077
mailto: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NBB






